#castor-TICKER Ahaus
Ticker zum Protest gegen die Atommüll-Lawine von Jülich nach Ahaus.
Im Rat der Stadt Münster fordern die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Volt, Die Linke, der ÖDP sowie der Gruppe Die PARTEI den Transport von radioaktivem Material durch das Stadtgebiet künftig zu verbieten. Dabei geht es einerseits um Transporte von Uranhexafluorid im Zusammenhang mit der Urananreicherungsanlage in Gronau. Möglich ist aber auch, dass die angekündigten Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus oder vom Forschungsreaktor Garching in das Zwischenlager Ahaus über Münsteraner Stadtgebiet führen – die Antragsteller:innen nennen eine „mögliche Streckenführung über die Autobahn A1 im Westen Münsters“. Der Rat muss sich mit dem weitreichenden Antrag auf seiner nächsten Sitzung am 11. Februar beschäftigen.
Transporte in ein Zwischenlager stellen ein Risiko dar, Atommüll von einem ins andere Zwischenlager zu bringen ist keine dauerhafte Lösung – zumal die Genehmigung für das Zwischenlager Ahaus zeitlich befristet ist. Stattdessen soll radioaktiver Müll möglichst an den bisherigen Standorten verbleiben. – mehr zu dem Antrag hier
Die Mahnwache des Aktionsbündnisses Stop Westcastor findet am Samstag den 21. Februar von 14.00 bis 16.00 Uhr auf der Aachener Landstraße 25, 52428 Jülich (vor dem ehemaligen Restaurant Königshäuschen) statt. Geplant war die Aktion auf dem Rasthof „Ruraue Südseite“, dem hatte die Polizei aber widersprochen: Auf Autobahn-Rasthöfen seien Versammlungen verboten.
Samstag, 7. März, 11.30 Uhr: Große Demo in Ahaus ab Rathaus – wir ziehen wieder auf die Castor-Strecke in Ahaus!
Es wird Ernst: Seit Jahren ringen wir darum, dass die 152 Castoren mit dem hochradioaktiven Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich genau dort bleiben, bis ein geeignetes, für zehntausende Jahre sicheres Endlager gefunden wird. Dazu muss vor Ort in Jülich ein neues, möglichst sicheres Zwischenlager gebaut werden. Auch gegen die geplanten Castor-Transporte aus Garching und Berlin über die Autobahnen nach Ahaus wehren wir uns intensiv.
Aktuell klagt noch immer der BUND NRW vor dem OVG Berlin-Brandenburg gegen den Sofort-Vollzug der Transportgenehmigung und für das Verbandsklagerecht in Atomfragen. Doch vor wenigen Tagen teilte uns NRW-Innenminister Reul mit, die Polizei stünde schon „auf Abruf“ bereit und auch das bislang noch fehlende Strahlenschutzkonzept für die begleitenden Polizist:innen sei im Prinzip fertig.
Deshalb rufen wir für Samstag, 7. März, zu einer großen Demo in Ahaus auf! Die Auftakt-Kundgebung beginnt um 11.30 Uhr auf dem Rathausplatz vor dem Rathaus in der Innenstadt. Danach geht es zur Castor-Strecke, wo wir auf der zentralen Kreuzung Richtung Zwischenlager eine weitere Kundgebung machen.
Mit der Demo geht es uns nicht nur um die gefährlichen und unsinnigen Castor-Transporte nach Ahaus. Wenige Tage vor dem 15. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima demonstrieren wir auch mit Nachdruck für die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau, der Brennelementefabrik Lingen und des Forschungsreaktors Garching – wir fordern die konsequente Vollendung des Atomausstiegs! Wir wenden uns zudem gegen die AKW-Neubaupläne in den benachbarten Niederlanden sowie in Polen, Tschechien, Ungarn und anderen Ländern.
Atomkraft löst nicht die Energieprobleme der Zukunft – wir fordern eine konsequente, bürgernahe und fossilfreie Energiewende!!
Es gibt am 7. März in Ahaus viele Themen, für die wir auf die Straße gehen – seid mit dabei!
Demoaufruf hier / alle Infos: bi-ahaus.de

Am Samstag, 31. Januar, findet ab 18.00 Uhr in Köln erneut das „Castorische Cafe“ statt, wo unter anderem zu den Castortransporten Jülich – Ahaus informiert wird:

Die drohenden Castortransporte von Jülich nach Ahaus und die Behälterlieferungen aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield mit Ziel Brokdorf werden zum Thema auf der „Atommüllkonferenz“, die am Samstag, 07. Februar 2026, in Göttingen stattfindet.
Bei der Atommüllkonferenz handelt es sich um ein Treffen der Anti-Atom-Bewegung, das dem gegenseitigen Austausch und der Planung gemeinsamen Vorgehens dient. Sie ist ein fachlich-politisches, parteiunabhängiges Forum für Betroffene und kritische Akteure von den Standorten, an denen sich Atommüll befindet oder die Lagerung vorgesehen ist. Ausdrücklich erwünscht ist die Teilnahme unabhängiger, kritischer Wissenschaftlerinnen und von Vertreterinnen von Verbänden und NGOs, die sich mit diesem Thema beschäftigen.
Die inhaltlichen Schwerpunkte der 28. Atommüllkonferenz bilden der aktuelle Stand beim Suchverfahren nach einem tiefengeologischen Lager für Atommüll, die Konsequenzen der Beschleunigung des Verfahrens, die Jahrestage von Fukushima und Tschernobyl, das Freimessen von radioaktiven Abfällen und – wie beschrieben – die drohenden Castortransporte.
Aus Protest gegen die angekündigte Atommüll-Lawine durch Nordrhein-Westfalen hat das Anti Atom Bündnis „STOP WESTCASTOR“ eine weitere Mahnwache angemeldet: Am Samstag, 7. Februar wird in Düren an der Ecke Kölnstrasse/Wirtelstrasse zwischen 11.00 und 13.00 Uhr auf die geplante Verschiebung von 152 hochgefährlichen Castorbehältern über die maroden Straßen in NRW von Jülich/Rheinland nach Ahaus/Westfalen aufmerksam gemacht.
Ca. 130 Menschen haben sich heute an einer Demonstration in Bottrop gegen die angekündigte Atommüll-Welle aus Jülich in das Zwischenlager Ahaus beteiligt. Bottrop liegt an einer der möglichen Transportstrecken für 152 LKW-Ladungen mit Castor-Behältern.
Bisher gibt es keine offiziellen Termine für die genehmigten Castortransporte. Der BUND NRW klagt vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gegen die Genehmigung der Castor-Transporte. Das OVG sagte laut BUND, man gehe davon aus, dass Castortransporte bis zu einer Entscheidung des Gerichts nicht starten.
Bericht auf wdr.de / dpa-Meldung auf zeit.de

Tag X3 - 5./6.5.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 149.
ca. 21.45 Uhr - Abfahrt in Jülich
23.30 Uhr - A42, kurz vor dem Kreuz Oberhausen-West
1.15 Uhr - Ahaus Zwischenlager
Tag X2 - 21./22.4.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 150.
ca. 23.00 Uhr - Abfahrt Jülich wegen technischem Defekt verspätet
2.20 Uhr - Bottrop
3.35 Uhr - Ahaus Zwischenlager
Tag X1 - 24./25.3.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 151.
22.07 Uhr - Abfahrt Jülich
0.10 Uhr - A42, Rheinbrücke
2.00 Uhr - Ahaus Zwischenlager
Kontakte & Infos:
Jülich - stop.westcastor@posteo.de
https://www.westcastor.org
Signal-Liste / SMS-Info: 0176 52270865
Ahaus - mail@bi-ahaus.de
https://bi-ahaus.de/
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