ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
Keine Uran- und Castor-Transporte durch Münster!
Im Rat der Stadt Münster fordern die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Volt, Die Linke, der ÖDP sowie der Gruppe Die PARTEI den Transport von radioaktivem Material durch das Stadtgebiet künftig zu verbieten. Dabei geht es einerseits um Transporte von Uranhexafluorid im Zusammenhang mit der Urananreicherungsanlage in Gronau. Möglich ist aber auch, dass die angekündigten Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus oder vom Forschungsreaktor Garching in das Zwischenlager Ahaus über Münsteraner Stadtgebiet führen – die Antragsteller:innen nennen eine „mögliche Streckenführung über die Autobahn A1 im Westen Münsters“. Der Rat muss sich mit dem weitreichenden Antrag auf seiner nächsten Sitzung am 11. Februar beschäftigen.
Transporte in ein Zwischenlager stellen ein Risiko dar, Atommüll von einem ins andere Zwischenlager zu bringen ist keine dauerhafte Lösung – zumal die Genehmigung für das Zwischenlager Ahaus zeitlich befristet ist. Stattdessen soll radioaktiver Müll möglichst an den bisherigen Standorten verbleiben. – mehr zu dem Antrag hier
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Stichwort: "CastorStoppen"