ES IST NOCH NICHT VORBEI
Neue CASTOR-Transporte geplant!
CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
„ …da bahnt sich was an!“
Castortransporte Jülich - Ahaus:
Der erste Castor ist gerollt. Tag X2: 21.4.26
Atommüll aus der Wiederaufarbeitung im Ausland:
Im Frühjahr 2026 wird ein Castortransport aus dem britischen Sellafield mit Ziel Brokdorf erwartet.
AKTUELLES
23.00 Uhr – Castor No.2 gestartet
Der zweite Castortransport beginnt: Um kurz nach 23.00 Uhr ist der erste Polizei-Konvoi vom Gelände des Forschungszentrums Jülich gestartet. Die Route des Atommüll-Tiefladers führt über 170km Autobahnen bis ins Zwischenlager Ahaus.
Mehr lesen about 23.00 Uhr – Castor No.2 gestartetMorgen Castor-Transport & Protest Tag X1: „Sicherheitskonzept bereits vorab gescheitert“ / „Reul muss Castor absagen“
Proteste gegen Castor-Transporte Jülich-Ahaus Tag X1: – 18 Uhr: Dauer-Kundgebung vor Forschungszentrum Jülich – 18 Uhr: Demo in Ahaus vom Bahnhof zum Rathaus – ab 20 Uhr: Nächtliche Dauer-Mahnwache vor Zwischenlager Ahaus
Mehr lesen about Morgen Castor-Transport & Protest Tag X1: „Sicherheitskonzept bereits vorab gescheitert“ / „Reul muss Castor absagen“Pressemitteilung: Transportgenehmigung für CASTOR nach Brokdorf erteilt
Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), die im Auftrag der Kraftwerksbetreiber Atomtransporte durchführt, hat am Freitag bekannt gegeben, dass der Transport von 7 CASTOR-Behältern des Typs HAW28M aus dem britischen Sellafield in die CASTOR-Halle am AKW Brokdorf aktuell durch das zuständige Bundesamt (BASE) genehmigt wurde. Die Transportgenehmigung gelte bis Ende des Jahres, ein genauer Zeitraum sowie…
Mehr lesen about Pressemitteilung: Transportgenehmigung für CASTOR nach Brokdorf erteiltAktionen entlang der Transportstrecken
Kleine Proteste gab es heute anlässlich eines Aktionstages an einigen Orten entlang der möglichen Castor-Strecken von Jülich nach Ahaus und in Hamburg, wo ein Atommüll-Zug zum AKW Brokdorf fahren könnte. Hintergrund ist, öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Jeder Atommüll-Transport birgt das Risiko schwerer Unfälle oder Anschläge. Die Behälter rollen in Zwischenlagerhallen, wo sie langfristig nicht bleiben…
Mehr lesen about Aktionen entlang der TransportstreckenCastortransport nach Brokdorf genehmigt
Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat nun die erforderliche Transportgenehmigung gemäß § 4 AtG für den Rücktransport von Atommüll aus der britischen Plutoniumfabrik Sellafield ins norddeutsche Atomkraftwerk Brokdorf erteilt. Diese „Rückführung“ soll „im Laufe des Jahres 2026“ stattfinden, heißt es von der GNS Gesellschaft für Nuklear‑Service mbH, die im Auftrag der…
Mehr lesen about Castortransport nach Brokdorf genehmigt21.03.2026 – Dezentraler Aktionstag zu den Castor-Transporte Sellafield-Brokdorf
Wir wissen nicht, wann die Castoren dieses Frühjahr rollen, aber wir sind bereit! Kommt gern zu unserer Mahnwache in Hamburg um euch zu informieren und euren Protest gegen die gefährliche Atommüll-Verschiebung zu zeigen. Treffpunkt ist am 21.03.2026 um 12 Uhr am S-Bahnhof Barmbek /Piazetta Ralph Giordano
Mehr lesen about 21.03.2026 – Dezentraler Aktionstag zu den Castor-Transporte Sellafield-BrokdorfAuch nach der Abschaltung der letzten AKW in Deutschland bleiben die Uranfabriken in Lingen und Gronau unbefristet in Betrieb. Durch das gezielte Ausbremsen des Ausbaus erneuerbarer Energien und der Stromnetze, kommt die Energiewende nur schleppend voran.
Atomenergie ist mit all ihren Gefahren für Mensch und Umwelt - vom Abbau des Urans über den Betrieb der Reaktoren bis zur nicht geklärten Atommüllproblematik - kein Beitrag zur Lösung der Klimakrise. Für den Atommüll gibt es weltweit keine "sichere" Lösung. In manchen Ländern werden sogar neue AKW gebaut, es gibt Träume von Mini-Meilern.
Hintergrundinformationen auf www.ausgestrahlt.de