ES IST NOCH NICHT VORBEI
Neue CASTOR-Transporte geplant!
CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
„ …da bahnt sich was an!“
Castortransporte Jülich - Ahaus:
Die größte Castor-Lawine in der Geschichte könnte jederzeit starten!
Atommüll aus der Wiederaufarbeitung im Ausland:
Im Frühjahr 2026 wird ein Castortransport aus dem britischen Sellafield mit Ziel Brokdorf erwartet.
AKTUELLES
Castor-Alarm Gelb: BGZ macht nächste Woche Infoveranstaltung
BGZ macht nächste Woche Infoveranstaltung – danach kann der Castor SOFORT rollen! Es wird nun bitterernst: Die für Ahaus zuständige Atommüll-Tochter des Bundesumweltministeriums, die BGZ, hat für nächste Woche in Ahaus die Infoveranstaltung angekündigt, die unmittelbar vor dem 1. Castor stattfinden soll. 19.03.2026, 19 Uhr – Ratssaal im Rathaus der Stadt Ahaus (auch als Livestreaming)…
Mehr lesen about Castor-Alarm Gelb: BGZ macht nächste Woche InfoveranstaltungBald auch CASTOR-Transporte durch Norddeutschland?
Die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) hatte bereits im Dezember 2024 die Durchführung von CASTOR-Transporten aus der Plutoniumfabrik Sellafield (GB) nach Brokdorf (Schleswig-Holstein) für das Jahr 2026 angekündigt. Nach den Transporten nach Biblis (November 2020), Philippsburg (November 2024) und Isar (April 2025) soll dies laut Bundesregierung der letzte Transport aus einem 2015 beschlossenen Bundesprogramm sein. Bereits…
Mehr lesen about Bald auch CASTOR-Transporte durch Norddeutschland?Gesucht: Castor-Hauben-Transporter aus Gorleben
Vom Zwischenlager Gorleben ist gestern Abend (4. März) ein LKW mit einer „Wetterschutzhaube“ für Castor-Straßentransporte gestartet. Diese „Hüllen“ kamen bis 2011 beim Transport der hochradioaktiven Atommüll-Behälter vom Verladebahnhof Dannenberg nach Gorleben zum Einsatz und sind seitdem in der Zwischenlagerhalle eingelagert. Einige sind laut Betreiber Mitte 2023 „verschrottet“ worden. Die jetzt abtransportierte „Haube“ wurde vom Eigentümer…
Mehr lesen about Gesucht: Castor-Hauben-Transporter aus GorlebenAtommüll kann man nicht stilllegen! Beteiligt euch am dezentralen Aktionstag am Samstag, 21.03.2026!
Castor Transport? Das hört sich an wie eine Geschichte aus längst vergangener Zeit, und so ist es auch. Atomkraftwerke werden in Deutschland nicht mehr betrieben, aber der Atommüll – ups – den gibt es ja immer noch. Und weil es in den nächsten Jahrzehnten auch kein End-Lager geben wird, wird der Atommüll hin- und hergeschoben,…
Mehr lesen about Atommüll kann man nicht stilllegen! Beteiligt euch am dezentralen Aktionstag am Samstag, 21.03.2026!Castor-Klage abgewiesen – Gericht macht den Weg frei für Atommüll-Lawine!
Heute Nachmittag hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Klage des BUND NRW gegen den Sofortvollzug der Transportgenehmigung für die 152 Autobahn-Castoren von Jülich nach Ahaus zurückgewiesen. Damit ist nun der Weg frei für den Start der Atommüll-Lawine durch Nordrhein-Westfalen. Transporteur, Absender und Polizei hatten bereits erklärt, dass alle Vorbereitungen abgeschlossen seien. Zuletzt hieß es, man wolle…
Mehr lesen about Castor-Klage abgewiesen – Gericht macht den Weg frei für Atommüll-Lawine!Wann rollt der erste Castor?
Die Transportfirma Orano drohte schon im Dezember mit dem Beginn der Transporte. Mitte Januar hieß es von der Jülicher Entsorgungsgesellschaft, auf dessen Gelände sich die 152 Castorbehälter befinden, „alle internen Vorbereitungen“ seien „abgeschlossen“, man sei „aus technischer Sicht“ bereit für den Start der Abtransporte. Ebenfalls im Januar erklärte die Polizei Münster, sie sei auf die…
Mehr lesen about Wann rollt der erste Castor?Auch nach der Abschaltung der letzten AKW in Deutschland bleiben die Uranfabriken in Lingen und Gronau unbefristet in Betrieb. Durch das gezielte Ausbremsen des Ausbaus erneuerbarer Energien und der Stromnetze, kommt die Energiewende nur schleppend voran.
Atomenergie ist mit all ihren Gefahren für Mensch und Umwelt - vom Abbau des Urans über den Betrieb der Reaktoren bis zur nicht geklärten Atommüllproblematik - kein Beitrag zur Lösung der Klimakrise. Für den Atommüll gibt es weltweit keine "sichere" Lösung. In manchen Ländern werden sogar neue AKW gebaut, es gibt Träume von Mini-Meilern.
Hintergrundinformationen auf www.ausgestrahlt.de