ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

„ …da bahnt sich was an!“

Castortransporte Jülich - Ahaus:
Die größte Castor-Lawine in der Geschichte könnte jederzeit starten!

Atommüll aus der Wiederaufarbeitung im Ausland:
Im Frühjahr 2026 wird ein Castortransport aus dem britischen Sellafield mit Ziel Brokdorf erwartet.

AKTUELLES

Castor-Mobilisierung in Hamburg

20. Januar 2026

Auch wenn derzeit die Auseinandersetzungen um „Castoren“ zwischen Jülich und Ahaus toben, könnte im Frühjahr ein weiterer Atommülltransport durch Deutschland rollen. Absender ist die Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield in England, Ziel das Zwischenlager am norddeutschen Atomkraftwerk Brokdorf. Während es in Jülich um 152 LKW-Fahrten über die Autobahn geht, wird der Müll aus England mit dem Schiff nach…

BUND zieht vor das OVG – Start der Transporte weiter unklar

15. Januar 2026

Der Streit um die Atommülltransporte in NRW geht in nächste Runde: Der BUND NRW hat Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgericht Berlin beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingereicht. Die Beschwerde des BUND hat keine aufschiebende Wirkung mehr. Der BUND hat beim OVG aber beantragt, per Zwischenverfügung sicherzustellen, dass mit den Atomtransporten nicht während des laufenden Eilverfahrens begonnen…

Veranstaltung in Bremen: KI, Atomkraft und CASTOR-Transporte

13. Januar 2026

Am Dienstag, 20. Januar, findet in Bremen eine Infoveranstaltung zum Widerstand gegen Big Tech und den baldigen CASTOR-Transport statt. Erwartet wird nämlich im Frühjahr die Durchfahrt von Atommüll aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield mit Ziel Brokdorf. Dienstag, 20.01.2026 um 19.30 Uhr im Infoladen Bremen, St. Pauli Str. 10-12

Gericht weist Klage des BUND ab – Castoren können rollen

9. Januar 2026

Das Verwaltungsgericht Berlin hat am heutigen Freitag den Antrag des Landesverbands NRW der Umweltorganisation BUND abgelehnt, die Castortransporte aus dem Zwischenlager Jülich in das Zwischenlager Ahaus zu stoppen. Laut des Gerichts sei der Antrag „bereits aus formellen Gründen unzulässig“ gewesen. Der Antragsteller als Verband sei „nicht antragsbefugt“ und könne damit „die Genehmigung gerichtlich nicht angreifen“.…

„Es ist ein Skandal!“

6. Dezember 2025

Laut WDR will die Transportfirma Orano nächsten Monat womöglich sogar ohne rechtskräftiges Urteil mit den Castortransporten von Jülich nach Ahaus beginnen, obwohl NRW-Innenminister Reul (CDU) gerade erst das Gegenteil versprochen hat. Anti-Atom-Organisationen fordern erneut eindringlich politische Gespräche zwischen Bund und Land, um eine Weiterlagerung des Atommülls in Jülich zu ermöglichen und den drohenden Castor-Marathon auf…

Castor-Transporte nach Ahaus wohl nicht mehr in diesem Jahr

3. Dezember 2025

Die Castor-Transporte durch Nordrhein-Westfalen werden wohl nicht mehr in diesem Jahr beginnen. Das geht nach WDR-Informationen aus einer gerichtlichen Stellungnahme des Transportunternehmens hervor, in das der BUND Einsicht hatte. Die Atom-Transportfirma Orano habe dem Gericht zugesagt, dass das Unternehmen im Dezember nicht mehr mit den Castor-Transporten beginnen wolle, „so lange es keine Entscheidung des Verwaltungsgerichts…

Auch nach der Abschaltung der letzten AKW in Deutschland bleiben die Uranfabriken in Lingen und Gronau unbefristet in Betrieb. Durch das gezielte Ausbremsen des Ausbaus erneuerbarer Energien und der Stromnetze, kommt die Energiewende nur schleppend voran.

Atomenergie ist mit all ihren Gefahren für Mensch und Umwelt - vom Abbau des Urans über den Betrieb der Reaktoren bis zur nicht geklärten Atommüllproblematik - kein Beitrag zur Lösung der Klimakrise. Für den Atommüll gibt es weltweit keine "sichere" Lösung. In manchen Ländern werden sogar neue AKW gebaut, es gibt Träume von Mini-Meilern.

Hintergrundinformationen auf www.ausgestrahlt.de

Rückblick:

Newsletter

Spendenkonto

Sued-Westdeutsche
Anti-Atom-Initiativen

IBAN: DE 54 4306 0967 6020 2675 01
BIC: GENODEM1GLS

Kto: 602 026 750 1 | BLZ: 430 609 67
GLS Gemeinschaftsbank Bochum

Stichwort: "CastorStoppen"

Don ́t nuke the climate! Stellen wir uns quer!