ES IST NOCH NICHT VORBEI
Neue CASTOR-Transporte geplant!
CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
„ …da bahnt sich was an!“
Castortransporte Jülich - Ahaus:
Die ersten von mehr als 50 Castoren sind gerollt!
Atommüll aus der Wiederaufarbeitung im Ausland:
Juni 2026: Castortransport aus dem britischen Sellafield mit Ziel Zwischenlager Brokdorf.
AKTUELLES
Atommüll-Transport aus England hat offenbar begonnen
Eine Lieferung von Atommüll in Castorbehältern aus der britischen Plutoniumfabrik Sellafield mit Ziel Zwischenlager Brokdorf in Schleswig-Holstein hat offenbar begonnen. Im Hafen Barrow-in-Furness würden die Behälter auf das Spezialschiff „Pacific Grebe“ verladen, heißt es aus gut informierten Kreisen. Nach Barrow wurden die Castorbehälter vom Typ HAW28M, befüllt mit hochradioaktiven Abfällen, per Eisenbahn gebracht. Die englischen…
Mehr lesen about Atommüll-Transport aus England hat offenbar begonnen40 Jahre Tschernobyl – Kundgebung in Brokdorf
Am 40. Jahrestags des Beginns der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl versammelten sich rund 80 Teilnehmende einer Kundgebung am Atomkraftwerk Brokdorf. Bei sonnigem Frühlingswetter lauschten sie den Redebeiträgen über die schweren Folgen von Atomunfällen und betonten, dass der Ausstieg aus der Atomkraftnutzung der einzig richtige Weg war und ist. Auch über den anstehenden Transport der 7 CASTOR-Behälter…
Mehr lesen about 40 Jahre Tschernobyl – Kundgebung in Brokdorf23.00 Uhr – Castor No.2 gestartet
Der zweite Castortransport beginnt: Um kurz nach 23.00 Uhr ist der erste Polizei-Konvoi vom Gelände des Forschungszentrums Jülich gestartet. Die Route des Atommüll-Tiefladers führt über 170km Autobahnen bis ins Zwischenlager Ahaus.
Mehr lesen about 23.00 Uhr – Castor No.2 gestartetMorgen Castor-Transport & Protest Tag X1: „Sicherheitskonzept bereits vorab gescheitert“ / „Reul muss Castor absagen“
Proteste gegen Castor-Transporte Jülich-Ahaus Tag X1: – 18 Uhr: Dauer-Kundgebung vor Forschungszentrum Jülich – 18 Uhr: Demo in Ahaus vom Bahnhof zum Rathaus – ab 20 Uhr: Nächtliche Dauer-Mahnwache vor Zwischenlager Ahaus
Mehr lesen about Morgen Castor-Transport & Protest Tag X1: „Sicherheitskonzept bereits vorab gescheitert“ / „Reul muss Castor absagen“Pressemitteilung: Transportgenehmigung für CASTOR nach Brokdorf erteilt
Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), die im Auftrag der Kraftwerksbetreiber Atomtransporte durchführt, hat am Freitag bekannt gegeben, dass der Transport von 7 CASTOR-Behältern des Typs HAW28M aus dem britischen Sellafield in die CASTOR-Halle am AKW Brokdorf aktuell durch das zuständige Bundesamt (BASE) genehmigt wurde. Die Transportgenehmigung gelte bis Ende des Jahres, ein genauer Zeitraum sowie…
Mehr lesen about Pressemitteilung: Transportgenehmigung für CASTOR nach Brokdorf erteiltAktionen entlang der Transportstrecken
Kleine Proteste gab es heute anlässlich eines Aktionstages an einigen Orten entlang der möglichen Castor-Strecken von Jülich nach Ahaus und in Hamburg, wo ein Atommüll-Zug zum AKW Brokdorf fahren könnte. Hintergrund ist, öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Jeder Atommüll-Transport birgt das Risiko schwerer Unfälle oder Anschläge. Die Behälter rollen in Zwischenlagerhallen, wo sie langfristig nicht bleiben…
Mehr lesen about Aktionen entlang der TransportstreckenAuch nach der Abschaltung der letzten AKW in Deutschland bleiben die Uranfabriken in Lingen und Gronau unbefristet in Betrieb. Durch das gezielte Ausbremsen des Ausbaus erneuerbarer Energien und der Stromnetze, kommt die Energiewende nur schleppend voran.
Atomenergie ist mit all ihren Gefahren für Mensch und Umwelt - vom Abbau des Urans über den Betrieb der Reaktoren bis zur nicht geklärten Atommüllproblematik - kein Beitrag zur Lösung der Klimakrise. Für den Atommüll gibt es weltweit keine "sichere" Lösung. In manchen Ländern werden sogar neue AKW gebaut, es gibt Träume von Mini-Meilern.
Hintergrundinformationen auf www.ausgestrahlt.de