#castor-TICKER Brokdorf

Ticker zum Protest gegen den Castor-Transport Sellafield - Brokdorf.

40 Jahre Tschernobyl – Kundgebung in Brokdorf

26. April 2026

Am 40. Jahrestags des Beginns der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl versammelten sich rund 80 Teilnehmende einer Kundgebung am Atomkraftwerk Brokdorf. Bei sonnigem Frühlingswetter lauschten sie den Redebeiträgen über die schweren Folgen von Atomunfällen und betonten, dass der Ausstieg aus der Atomkraftnutzung der einzig richtige Weg war und ist. Auch über den anstehenden Transport der 7 CASTOR-Behälter aus Sellafield wurde berichtet und über den voraussichtlichen Zeitpunkt spekuliert. Noch gibt es keine sichtbaren Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Transport. Das kann sich aber täglich ändern, da die Transportgenehmigung erteilt wurde und die Behälter in Sellafield beladen bereit stehen.

Castor nach Brokdorf: Schiffsanlandung in Brunsbüttel?

21. April 2026

„Erstmals steht ein Atommülltransport nach Schleswig-Holstein bevor“, berichtet heute die SHZ. Vielleicht schon „im Frühling“ könnte der Atommülltransport stattfinden, heißt es in dem Artikel. Die Gesellschaft für Nuklearservice sagt dazu aber nur soviel: „Die Genehmigung gilt bis Ende des Jahres – in diesem Zeitraum wird der Transport durchgeführt.“ Es kann also im April passieren. Oder erst im Herbst.

Zur möglichen Transportroute bringt die SHZ – neben der bekannten Route: per Schiff bis Nordenham, per Eisenbahn bis Brunsbüttel und per Tieflader nach Brokdorf – eine Anlandung des Schiffs direkt in Brunsbüttel ins Spiel. Der dortige Portbetreiber erteile dazu aber „keine Auskunft“.

Mahnwache in Brokdorf

20. April 2026

Am Sonntag, den 26.4.2026 jährt sich der Atomunfall von Tschernobyl zum 40-sten Mal. Der Supergau von 1986, ausgelöst durch Bedienfehler und Bauweise, setzte massive Mengen an Radioaktivität frei. Auch heute noch sind Böden und Pilze in Deutschland (speziell im Süden) mit Cäsium belastet. Die Region um das Kraftwerk bleibt eine weitgehend verlassene Geisterregion, in der die Natur sich die Landschaft zurückerobert.

Am 26. April diesen Jahres treffen sich schleswig-holsteinische Atomkraftgegner*innen um 14 Uhr am abgeschalteten Atomkraftwerk Brokdorf am Elbe-Deich beim Tschernobyl-Gedächtnis-Stein, um des Unfalls zu gedenken. Jeder ist herzlich zu einem Besuch eingeladen.

Pressemitteilung: Transportgenehmigung für CASTOR nach Brokdorf erteilt

23. März 2026

Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), die im Auftrag der Kraftwerksbetreiber Atomtransporte durchführt, hat am Freitag bekannt gegeben, dass der Transport von 7 CASTOR-Behältern des Typs HAW28M aus dem britischen Sellafield in die CASTOR-Halle am AKW Brokdorf aktuell durch das zuständige Bundesamt (BASE) genehmigt wurde. Die Transportgenehmigung gelte bis Ende des Jahres, ein genauer Zeitraum sowie die Transportstrecke unterlägen jedoch der Geheimhaltung. (mehr …)

Aktionen entlang der Transportstrecken

21. März 2026

Kleine Proteste gab es heute anlässlich eines Aktionstages an einigen Orten entlang der möglichen Castor-Strecken von Jülich nach Ahaus und in Hamburg, wo ein Atommüll-Zug zum AKW Brokdorf fahren könnte. Hintergrund ist, öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Jeder Atommüll-Transport birgt das Risiko schwerer Unfälle oder Anschläge. Die Behälter rollen in Zwischenlagerhallen, wo sie langfristig nicht bleiben können.

„Wir haben uns am letzten Samstag schon einmal warm gemacht mit einem dezentralen Aktionstag. Vielen Dank, dass ihr so aktiv und kreativ wart!“

Der erste Transport Jülich – Ahaus über die Autobahnen von NRW soll kommende Woche Dienstag Abend starten.

Für uns und euch bleibt klar: Bis zu einer verantwortbaren Lösung für die langfristige Lagerung der hochradioaktiven Abfälle muss das Hin-und Herschieben von Atommüll unterbleiben! Keine Castor-Transporte, weder im Norden noch im Westen!

Castortransport nach Brokdorf genehmigt

20. März 2026

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat nun die erforderliche Transportgenehmigung gemäß § 4 AtG für den Rücktransport von Atommüll aus der britischen Plutoniumfabrik Sellafield ins norddeutsche Atomkraftwerk Brokdorf erteilt. Diese „Rückführung“ soll „im Laufe des Jahres 2026“ stattfinden, heißt es von  der GNS Gesellschaft für Nuklear‑Service mbH, die im Auftrag der deutschen AKW-Betreiber den „Rücktransport“ durchführt. Zur Anladung der sieben Castor-Behälter soll ein „deutscher Seehafen“ genutzt werden. Die Transportgenehmigung ist bis Jahresende gültig. Aus Sicherheitsgründen werden weder der Transporttermin noch die genaue Transportstrecke vorab bekanntgegeben.

Aktuell gehen wir davon aus, dass die Behälter wieder in Nordenham umgeschlagen werden, dann per Eisenbahn bis zum Gelände des AKW Brunsbüttel rollen. Von dort findet ein Straßentransport bis nach Brokdorf statt. – die mögliche Transportroute hier

21.03.2026 – Dezentraler Aktionstag zu den Castor-Transporte Sellafield-Brokdorf

16. März 2026

Wir wissen nicht, wann die Castoren dieses Frühjahr rollen, aber wir sind bereit! Kommt gern zu unserer Mahnwache in Hamburg um euch zu informieren und euren Protest gegen die gefährliche Atommüll-Verschiebung zu zeigen.

Treffpunkt ist am 21.03.2026 um 12 Uhr am S-Bahnhof Barmbek /Piazetta Ralph Giordano

Kontakte:

Castor-stoppen Infotelefon: 0170-6198938

Pressegruppe Bündnis CASTOR-stoppen: 0151-29725970

Mögliche Transportstrecke

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Mögliches Transportschiff bis Nordenham

Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield (GB) bis Nordenham, dort Umladung mithilfe eines Mobilkrans auf Schienenwaggons.

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Castortransport auf der Schiene

Teilabschnitt Nordenham - Bremen - Hamburg bis zum Atomkraftwerk Brunsbüttel

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Castortransport auf der Straße

Vom Gelände des AKW Brunsbüttel bis zum Zwischenlager Brokdorf.
(hier ein Archivbild aus Gorleben, 2010)

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