#castor-TICKER Brokdorf
Ticker zum Protest gegen den Castor-Transport Sellafield - Brokdorf.
Aufmerksame Menschen haben heute Abend (9. März) erneut einen Tieflader in Gorleben gesehen, der eine der „Castor-Hauben“ transportiert. Bislang ist unklar, wohin die Transporthauben gebracht werden, die für den Straßentransport von Castorbehältern verwendet werden. Der selbe LKW (siehe Kennzeichen) wurde am 4. März am selben Ort – auf der Straße zum Bergwerk – fotografiert.
Möglich ist, dass die Hauben für die Anlieferung von Atommüll aus England mit Ziel AKW Brokdorf genutzt werden sollen. Um den Reaktor in Norddeutschland erreichen zu können, ist nämlich ein Straßentransport nötig. Diese Hauben dienen dem Wetterschutz für die Castoren, die wegen ihres Gewichts auf noch deutlich größeren Tiefladern transportiert werden müssen.
weitere Infos: https://www.bi-luechow-dannenberg.de

Vom Zwischenlager Gorleben ist gestern Abend (4. März) ein LKW mit einer „Wetterschutzhaube“ für Castor-Straßentransporte gestartet. Diese „Hüllen“ kamen bis 2011 beim Transport der hochradioaktiven Atommüll-Behälter vom Verladebahnhof Dannenberg nach Gorleben zum Einsatz und sind seitdem in der Zwischenlagerhalle eingelagert. Einige sind laut Betreiber Mitte 2023 „verschrottet“ worden.
Die jetzt abtransportierte „Haube“ wurde vom Eigentümer Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) angefordert. Die GNS ist für den Transport der Castorbehälter zum AKW Brokdorf zuständig. Das Ziel des LKW ist derzeit nicht bekannt.
Wer hat diesen LKW mit dieser markanten „Haube“ gesehen? Hinweise an: info@castor-stoppen.de
Möglicherweise deutet dieser „Hauben-Transport“ auf Vorbereitungen für die Anlieferungen der sieben Castorbehälter aus England hin, die nach unseren Einschätzungen Brunsbüttel mit der Bahn erreichen und dort auf Straßentieflader – dort kommen dann diese Wetterschutzhaube zum Einsatz – umgeladen werden. Auf der Straße geht es dann auf die letzte Etappe bis zum AKW Brokdorf.
Hinweis: es handelt sich NICHT um einen Atommüll-Transport. Es handelt sich auch nicht um den Tieflader, der später mit einem Castor-Behälter beladen wird. Dieses Fahrzeug dient nur dem Transport der leeren Wetterschutzhülle. Ein Zusammenhang mit den angekündigten Transporten Jülich – Ahaus ist ausgeschlossen.
Atommüll kann man nicht stilllegen! Beteiligt euch am dezentralen Aktionstag am Samstag, 21.03.2026!
Castor Transport? Das hört sich an wie eine Geschichte aus längst vergangener Zeit, und so ist es auch. Atomkraftwerke werden in Deutschland nicht mehr betrieben, aber der Atommüll – ups – den gibt es ja immer noch.
Und weil es in den nächsten Jahrzehnten auch kein End-Lager geben wird, wird der Atommüll hin- und hergeschoben, von irgendwo nach nirgendwo. Das planlose Verschieben von Atommüll von einem Ort zum nächsten ist gefährlich und versucht, die Ewigkeitslasten der Atomindustrie zu vertuschen. Ein nuklearer Hütchenspielertrick! Dem stellen wir uns entgegen.
Entlang der Transportstrecke von Nordenham über Bremen, Rotenburg, Buchholz, Hamburg, Elmshorn, Itzehoe nach Brunsbüttel und Brokdorf, oder auch einfach dort wo Du wohnst wollen wir am Samstag den 21. März zusammen mit Dir darauf aufmerksam machen, das sich Atommüll nicht stilllegen lässt, und bald wieder durch Norddeutschland rollt. Mit Plakaten (unter aabbuero@nadir.org bestellen), Puppen oder wonach Dir gerade ist, alleine oder mit Freund:innen, wir sind gespannt.
Weitere Infos auf www.castor-stoppen.de/brokdorf, und schickt uns gerne Bilder von Eurer Aktion.

Plakatwand Rote Flora / Hamburg
Das planlose verschieben von Atommüll von einem Ort zum Nächsten ist gefährlich und versucht die Ewigkeitskosten der Atomindustrie zu vertuschen. Die mögliche Transportroute für den angekündigten Castortransport von Sellafield nach Brokdorf führt „im Frühjahr 2026“ u.a. durch Hamburg, Pinneberg, Elmshorn und Itzehoe.
Am Donnerstag, 19. Februar findet um 19 Uhr im Linken Zentrum in der Friedenstraße 2, Elmshorn eine Veranstaltung statt: Hintergrundinfos über Atomkraft und Atommüll und was geplant ist.
Eine Veranstaltung von Antifa Pinneberg – Antifaschistische Initiative Kreis Pinneberg & Die Linke Kreisverband Pinneberg mit dem Anti-Atom-Büro Hamburg.
Castor Transport? Das hört sich an, wie eine Geschichte aus längst vergangener Zeit, und so ist es auch. Atomkraftwerke werden in Deutschland nicht mehr betrieben, aber der Atommüll – ups, den gibt es ja immer noch. Und weil es in den nächsten Jahrzehnten auch kein Endlager geben wird, wird der Atommüll hin und her geschoben, von irgendwo nach nirgendwo. In diesem Frühjahr innerhalb von NRW von Jülich nach Ahaus und international von der britischen Plutoniumfabrik Sellafield in das ehemalige AKW Brokdorf in Norddeutschland.
Und während Trump und Söder den Bau neue Reaktoren fordern, plant Microsoft einen US-Reaktor für KI-Rechenzentren wieder in Betrieb zu nehmen. Alles, ohne dass die grundlegenden Probleme der Atomkraft, wie die Atommüllproblematik und die Ewigkeitskosten, gelöst wären.
Warum Tech-Bros und die Rechten Atomkraft so toll finden, welche Gefahren von ihr (immer noch) ausgehen, was es mit dem „deutschen“ Atommüll im Ausland auf sich hat und was wir gemeinsam gegen all dies tun können diskutieren wir mit einem Experten vom Anti-Atom-Büro Hamburg.
Dienstag, 24.02.2026, 19:00 Uhr, Veranstaltungsraum im Hinterhof, Gremberger Str. 42, 51105 Köln-Kalk
Castor Transport? Das hört sich an wie eine Geschichte aus längst vergangener Zeit, und so ist es auch. Atomkraftwerke werden in Deutschland nicht mehr betrieben, aber der Atommüll – ups, den gibt es ja immer noch. Und weil es in den nächsten Jahrzehnten auch kein End-Lager geben wird, wird der Atommüll hin und her geschoben, von irgendwo nach nirgendwo.
In diesem Fall von der britischen Atomfabrik Sellafield, die vor rund 70 Jahren für das britische Atomwaffenprogramm gebaut wurde, zum „Zwischenlager“ des ehemaligen AKW Brokdorf, dass in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut wurde. Wobei „Zwischen“ eigentlich ein Scherz ist, denn aktuell geht die die Bundesgesellschaft für Endlagerung davon aus, das sie irgendwann zwischen 2046 und 2074 einen neuen Endlager Standort benennen wird, der dann ja nur noch gebaut werden müsste – gute 100 Jahre, nachdem 1977 der Endlagerstandort Gorleben benannt wurde.
Real: Atommüllverschiebung als Endlagerkonzept. Seit Beginn der Produktion von Atommüll wird dieser hin und her geschoben, mit dem Hinweis das es irgendwann einmal ein sagenumwobenes „End“-lager geben wird, mit dem wir dann alle Sorgen los sind, weshalb es ja auch „Entsorgung“ heist.
Diese sinnlose Atommüllverschiebung machen wir nicht mit!
Wir wissen auch nicht, wohin mit dem Atommüll, wussten es noch nie, und waren deshalb immer dagegen ihn zu produzieren. Das planlose verschieben von Atommüll von einem Ort zum Nächsten ist gefährlich, und versucht die Ewigkeitskosten der Atomindustrie zu vertuschen. Ein nuklearer Hütchenspielertrick – da machen wir nicht mit.
Mögliche Transportrouten, Hintergrundinfos über Atomkraft und Atommüll und was deshalb geplant ist erfahrt Ihr am Mo, 9.2. um 20 Uhr im Stadtteilladen Anni Wadle in Kiel (Kieler Str.12) life oder auf Castor-stoppen.de
Manche haben es über die Infoveranstaltungen in Wilhelmsburg oder im INCITO schon mitbekommen: Im Frühjahr 2026 soll es einen CASTOR Transport von der WAA Sellafield zum Zwischenlager Brokdorf geben. Die Transportstrecke führt mit großer Wahrscheinlichkeit einmal mitten durch Hamburg, von Harburg über Wilhelmsburg, Rotenburgsort, Horn, Wandsbek, Barmbek über Eidelstedt und dann weiter nach Pinneberg und Itzehoe.
Mit Frühjahr 2026 meinen wir konkret den Zeitraum März / April, es wird also Zeit sich zusammen zu setzen, wenn uns der Transport nicht ganz unvorbereitet antreffen soll. Als Teil der Kampagne castor-stoppen.de wollen wir Euch am Montag den 26.1. um 20°° im Centro auf den neuesten Stand bringen, und zusammen schauen, was sich in Hamburg gegen diesen Transport organisieren lässt. Kommt gerne auch, wenn Euch CASTOR eigentlich nicht so viel sagt und Ihr noch Fragen habt, Ihr seid damit nicht alleine.
Seid bereit!
Euer Anti-Atom-Büro Hamburg
Atommüll kann man nicht stilllegen!
Beteiligt euch am dezentralen Aktionstag am Samstag, 21.03.2026!
Kontakte:
Castor-stoppen Infotelefon: 0170-6198938
Pressegruppe Bündnis CASTOR-stoppen: 0151-29725970
Mögliche Transportstrecke
Mögliches Transportschiff bis Nordenham
Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield (GB) bis Nordenham, dort Umladung mithilfe eines Mobilkrans auf Schienenwaggons.
Castortransport auf der Schiene
Teilabschnitt Nordenham - Bremen - Hamburg bis zum Atomkraftwerk Brunsbüttel
Castortransport auf der Straße
Vom Gelände des AKW Brunsbüttel bis zum Zwischenlager Brokdorf.
(hier ein Archivbild aus Gorleben, 2010)
Deine Ticker-Meldung
ticker@castor-stoppen.de