ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
Castor-Alarm in Ahaus!
Innerhalb der nächsten drei Monate könnten wieder Atommülltransporte nach Ahaus stattfinden. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung will die entsprechenden Genehmigungen in Kürze erteilen. Konkret geht es im zwei Absender: Jülich und der Forschungsreaktor in Garching bei München. Insgesamt sollen mehr als 190 Atommüllbehälter per LKW in das Zwischenlager Ahaus rollen. Das bedeutet fast ein Jahr lang, jede Woche ein Castor-Konvoi auf der Autobahn!
- Aus Garching sollen erst einmal zwei Transporte nach Ahaus genehmigt werden, insgesamt sollen aber rund zehn LKW-Fahrten rollen.
- Aus Jülich sollen 152 Castor-Behälter nach Ahaus gebracht werden.
Unsere Forderung: Neubau eines modernen Zwischenlagers in Jülich, wo der hochradioaktive Atommüll erzeugt wird und keine weiteren Transporte quer durch NRW.
Aktuelle Infos: https://bi-ahaus.de/ oder https://sofa-ms.de/
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Stichwort: "CastorStoppen"