ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
Castortransport Garching - Ahaus
Aus dem Forschungsreaktor FRM-II in Garching bei München ist die Anlieferung von Atommüll nach Ahaus angekündigt worden.
Im August 2025 wurden die Genehmigungen zur Aufbewahrung von bis zu 21 Castor-Behältern und der Transport von vorerst zwei Castoren mit 10 Brennelementen in zwei Straßentransporten genehmigt. Die Beförderungsgenehmigung ist bis Ende Mai 2027 gültig.
Einen Transporttermin gibt es bisher offiziell nicht, die Planungen unterliegen der Geheimhaltung.
Garching: 561 Euro für Nein zum Castor
Weil sie einen Widerspruch gegen die angekündigten Atommülltransporte von Garching nach Ahaus erhoben haben, sollen nun sechs Gegner:innen jeweils 561,91 Euro bezahlen, für 4,5 Arbeitsstunden à 124,87 Euro für eine Adressprüfung und eine Antwort in einem kurzen, gleichlautenden Serienbrief. mehr dazu hier: https://www.welt.de Zum Zeitpunkt des erwarteten Transports heißt es: „Spätestens wenn der Reaktor wieder anfährt,…
Castor-Transporte: Bewegung ohne Perspektive
In seinem aktuellen MonatsReport 06/2026 (Anmeldung hier) schreibt der Atommüllreport: Castor-Transporte erleben derzeit eine bemerkenswerte Renaissance. Seit März werden Brennelementkugeln aus dem AVR-Behälterlager Jülich ins Zwischenlager Ahaus verbracht. Bis August 2027 will die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) die verbliebenen 148 Castoren nach Ahaus transportieren. Im Juni erreichten sieben Castorbehälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitungsanlage in Sellafield das Zwischenlager…
Garching-Castoren: Ahaus zieht Klage zurück
Im juristischen Streit um die Einlagerung von bis zu 21 Castorbehältern aus dem Versuchsreaktor München II (Garching) im Zwischenlager Ahaus hat die Stadt im Münsterland einen Rückzieher gemacht: es gebe „fehlende Erfolgsaussichten“.
Ahaus klagt gegen Garching-Castoren
Neben den 152 Behältern aus Jülich soll noch weiterer Atommüll nach Ahaus gebracht werden, u.a. aus dem Forschungsreaktor Garching bei München. Hierfür sind ebenfalls LKW-Transporte angekündigt worden. Die Stadt Ahaus hat dagegen nun einen Eilantrag gestellt, um die Einlagerung dieser 21 Castorbehälter vorerst zu stoppen. Die Stadtverwaltung habe das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster angerufen,…
Atommüll aus Berlin rollt „nicht vor 2027“ nach Ahaus
Unter dem Titel „Die ungelöste Erbfrage des Reaktors am Wannsee“ berichtet RBB24 zum angekündigten Atommüll-Transport aus dem Forschungsreaktor Berlin in das nordrhein-westfälische Zwischenlager Ahaus: Das Helmholtz-Zentrum Berlin, das den Reaktor BER-II bis 2019 betrieben hat, rechnet laut Berliner Umweltverwaltung nicht damit, vor 2027 mit dem Abtransport des radioaktiven Abfalls beginnen zu können. Es handelt sich…