ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Castortransporte Ahaus - Jülich

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Marode Straßen und Brücken, eine angespannte Sicherheitslage und ein nicht nachvollziehbaren Aufwand für die Polizei: trotzdem sollen wohl dutzende über 130 Tonnen schwere Castor-LKW von Jülich nach Ahaus rollen.

Seit 2013 hat das Atommüll-Zwischenlager in Jülich keine Genehmigung mehr, 2014 wurde die Räumung angeordnet. Doch weil die Erdbebensicherheit inzwischen nachweislich den Anforderungen entspricht, ist eine neue Genehmigung in Griffweite. Statt die einzig folgerichtige Konsequenz zu ziehen, schaut die NRW-Atomaufsicht tatenlos zu, wie die Betreiberin des Zwischenlager weiter mit Hochdruck den Abtransport des Atommülls nach Ahaus vorbereitet. Dabei könnte sie die konzeptlosen, überflüssigen und gefährlichen Atommüll-Transporte mit einem einfachen Rechtsakt sofort stoppen.

AKTUELL

  • Keine Uran- und Castor-Transporte durch Münster!

    5. Februar 2026

    Im Rat der Stadt Münster fordern die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Volt, Die Linke, der ÖDP sowie der Gruppe Die PARTEI den Transport von radioaktivem Material durch das Stadtgebiet künftig zu verbieten. Dabei geht es einerseits um Transporte von Uranhexafluorid im Zusammenhang mit der Urananreicherungsanlage in Gronau. Möglich ist aber auch, dass die…

  • Mahnwache am 21.2. verlegt: „auf Rasthöfen sind Versammlungen verboten“

    4. Februar 2026

    Die Mahnwache des Aktionsbündnisses Stop Westcastor findet am Samstag den 21. Februar von 14.00 bis 16.00 Uhr auf der Aachener Landstraße 25, 52428 Jülich (vor dem ehemaligen Restaurant Königshäuschen) statt. Geplant war die Aktion auf dem Rasthof „Ruraue Südseite“, dem hatte die Polizei aber widersprochen: Auf Autobahn-Rasthöfen seien Versammlungen verboten.

  • 7. März – Demo in Ahaus

    29. Januar 2026

    Samstag, 7. März, 11.30 Uhr: Große Demo in Ahaus ab Rathaus – wir ziehen wieder auf die Castor-Strecke in Ahaus!  Demoaufruf hier / alle Infos: bi-ahaus.de

  • 31.1.: „Castorisches Cafe“ zu Köln

    26. Januar 2026

    Am Samstag, 31. Januar, findet ab 18.00 Uhr in Köln erneut das „Castorische Cafe“ statt, wo unter anderem zu den Castortransporten Jülich – Ahaus informiert wird:

  • Castoren sind Thema auf der „Atommüllkonferenz“

    26. Januar 2026

    Die drohenden Castortransporte von Jülich nach Ahaus und die Behälterlieferungen aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield mit Ziel Brokdorf werden zum Thema auf der „Atommüllkonferenz“, die am Samstag, 07. Februar 2026, in Göttingen stattfindet. Bei der Atommüllkonferenz handelt es sich um ein Treffen der Anti-Atom-Bewegung, das dem gegenseitigen Austausch und der Planung gemeinsamen Vorgehens dient. Sie…

  • Mahnwache am 7. Februar in Düren

    25. Januar 2026

    Aus Protest gegen die angekündigte Atommüll-Lawine durch Nordrhein-Westfalen hat das Anti Atom Bündnis „STOP WESTCASTOR“ eine weitere Mahnwache angemeldet: Am Samstag, 7. Februar wird in Düren an der Ecke Kölnstrasse/Wirtelstrasse zwischen 11.00 und 13.00 Uhr auf die geplante Verschiebung von 152 hochgefährlichen Castorbehältern über die maroden Straßen in NRW von Jülich/Rheinland nach Ahaus/Westfalen aufmerksam gemacht.

  • Erfolgreiche Demo in Bottrop

    24. Januar 2026

    Ca. 130 Menschen haben sich heute an einer Demonstration in Bottrop gegen die angekündigte Atommüll-Welle aus Jülich in das Zwischenlager Ahaus beteiligt. Bottrop liegt an einer der möglichen Transportstrecken für 152 LKW-Ladungen mit Castor-Behältern. Bisher gibt es keine offiziellen Termine für die genehmigten Castortransporte. Der BUND NRW klagt vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gegen die Genehmigung…

  • 21. Februar: Mahnwache gegen Castortransporte bei Jülich

    23. Januar 2026

    Die nächste Aktion gegen die Atommüll-Lawine durch NRW ist angemeldet worden: Auf dem Rasthof Ruraue Ost (an der A44, bei Jülich) wird am Samstag dem 21. Februar von 14.00 bis 16.00 Uhr eine Mahnwache stattfinden. Organisiert wird die Aktion vom Aktionsbündnis Stop Westcastor. Weitere Infos dazu folgen.

  • Protest wirkt: Gericht gibt Autobahnbrücken frei

    22. Januar 2026

    Gefährlich ist es, Atommüll über Autobahngroßbaustellen zu transportieren – nicht der Protest auf Autobahnbrücken gegen unnötige und gefährliche Atomtransporte! Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat heute Nachmittag in einem Eilverfahren die Nutzung der beiden Autobahnbrücken über die A2 für die Castor-Demo übermorgen (Samstag 24.1.) in Bottrop freigegeben. Die Kreispolizei Recklinghausen habe „keine stichhaltige Begründung für ein Verbot…

  • Atomkraftgegner ziehen wegen Demoauflagen vor das Verwaltungsgericht

    22. Januar 2026

    Die Polizei hat die Nutzung zweier Autobahnbrücken für die angekündigte Demonstration am 24. Januar in Bottrop untersagt. Es gibt im Versammlungsrecht keine Ausnahmen für Autobahnbrücken, meinen Atomkraftgegner:innen. Die Veranstalter:innen gehen deshalb mit einem Eilantrag gegen die Einschränkungen für die Demo vor, weil sie fürchten, dass die Polizei hier eine Art „Castor-Sonderrecht“ für Versammlungen entlang der…

Am Tag X1, dem Tag des ersten Castor-Transports, wird es jeweils um 18 Uhr in Jülich vor dem Forschungszentrum eine Kundgebung sowie in Ahaus ab Bahnhof eine Demo geben.

Kontakte & Infos:

Jülich - stop.westcastor@posteo.de
https://www.westcastor.org
Signal-Liste / SMS-Info: 0176 52270865

Ahaus - mail@bi-ahaus.de
https://bi-ahaus.de/
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Münsterland:
https://sofa-ms.de/
Mastodon / Bluesky

Überregional:
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