ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
Enormer Aufwand für Atommüll-Transport
Gestern Nacht sicherte erneut ein riesiges Polizei-Aufgebot die beiden Atommüll-Lager Jülich und Ahaus, Autobahnen, Straßen, Brücken und auch kleinste Feldwege ab. Nach WDR-Informationen waren rund 2.000 Polizisten im Einsatz. Für den weiteren Transport des Atommülls von Jülich nach Ahaus sind vier LKW eingeplant. Einer bleibt stets in Reserve, so dass die Polizei maximal drei Schwertransporte zu einem Konvoi zusammenfassen könnte. Das ergibt noch mindestens 50 entsprechende Einsätze. (Textausschnitt: WDR)
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Stichwort: "CastorStoppen"