ES IST NOCH NICHT VORBEI

Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.

AKTUELLES

„Störung in der externen Stromversorgung des Fahrzeugs im Stillstand“

Die taz berichtet heute über die Panne, die gestern Abend die Abfahrt des Castortransports etwa 90 Minuten verzögert hatte: Grund sei die „Störung in der externen Stromversorgung des Fahrzeugs im Stillstand“ gewesen, habe die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) erklärt. Ob auch die Überwachung des Castors gefährdet war, ist unklar. In dem Statement heißt es, „die Transporteinheit selbst“ sei „zu keinem Zeitpunkt betroffen oder beschädigt“ gewesen. Am Telefon habe ein JEN-Sprecher der taz aber gesagt, die unterbrochene Stromversorgung bediene zumindest indirekt eben doch diese Transporteinheit – den 30 Meter langen Auflieger, auf dem der 2,70 Meter lange Atommüllbehälter steht. Die Einheit beinhalte „diverse technische Systeme“, die der Geheimhaltung unterlägen, so der Sprecher – und die benötigen offenbar Strom.

-> Offenbar war also schon beim zweiten von mindestens 50 Transporten die Fahrbereitschaft des Castor-LKW nicht (vollständig) gegeben.

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Stichwort: "CastorStoppen"

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