ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

3:35 Uhr – Zweiter Castortransport erreicht sein nächstes Etappenziel

Der zweite von insgesamt 152 Castorbehältern hat nach knapp 4,5 Stunden Fahrzeit über fast 200km Autobahnen in Nordrhein-Westfalen sein nächstes Etappenziel erreicht: das Zwischenlager Ahaus. Wieder wurde ein einzelner Behälter transportiert, dieses Mal gab es offenbar schon vor der Abfahrt am Forschungszentrum eine technische Panne, die den Start um etwa 1 Stunden verzögerte. In den kommenden Monaten sollen noch 150 weitere Behälter folgen – jedes Mal ein Großeinsatz für die Polizei.

In Ahaus bleiben können die Behälter nicht, schließlich handelt es sich auch hier nur um eine Zwischenlagerhalle. Sicherer wäre der Neubau einer Lagerhalle in Jülich – dafür ist es nicht zu spät.

Vielen Dank an alle, die heute gegen diese unsinnige, gefährliche Atommüll-Lawine auf die Straße gegangen sind!

Durchfahrt Bottrop, gegen 2.20 Uhr:

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Stichwort: "CastorStoppen"

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