#castor-TICKER Ahaus

Ticker zum Protest gegen die Atommüll-Lawine von Jülich nach Ahaus.

  • Demo in Ahaus hat begonnen

    24. März 2026
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    300 Menschen nehmen an der Demonstration in Ahaus teil. Der Demozug führt vom Bahnhof zum Rathaus. Laut WDR ist die Demo am Rathaus auf 500 Menschen angewachsen.

    Unterdessen hat die Polizei die Zufahrtsstraße zum Zwischenlager abgesperrt.

  • A31 gesperrt

    24. März 2026
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    Aktuell ist die Autobahn A31 bei Lembeck in Fahrtrichtung Borken voll gesperrt. Grund ist ein schwerer Unfall. Die Sperrung soll „bis in den späten Abend“ dauern.

    Genau diese Strecke muss der Castor mit Ziel Ahaus fahren.

    Ein wichtiger Kritikpunkt, weshalb wir die Verlagerung des Atommülls kritisieren: das Risiko schwerer Unfälle!

  • Immer mehr Polizei

    24. März 2026
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    Es gibt vermehrt Meldungen über Polizei, in Jülich am Forschungszentrum, in Ahaus am Zwischenlager. Aber auch in Dorsten an der A31 Nähe Borken und über der A42 wurde uns ein Hubschrauber gemeldet.

  • Schlafplatz in Ahaus gesucht?

    24. März 2026
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    In einer Stunde (18 Uhr) beginnen in Ahaus und Jülich die Proteste gegen den für heute Nacht erwarteten ersten Castortransport.

    Für Infos ist das BI-Büro in der Bahnhofstraße 27 in Ahaus ab 16.00 Uhr besetzt. Auch wenn ihr Schlafplätze braucht könnt ihr dort nachfragen. Telefon: 02561 / 961791

  • 90, 150 oder 550 Millionen Euro?

    24. März 2026
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    Der Neubau einer robusten Zwischenlagerhalle in Jülich soll etwa 400 Millionen Euro kosten, eine 50-jährige Zwischenlagerung des Atommülls hat der Betreiber etwa 550 Millionen Euro hochgerechnet. Dann könnte der Müll in Jülich bleiben, bis ein „Endlager“ gefunden wurde. Die Risiken durch den zusätzlichen Transport würden erstmal entfallen.

    Die Castor-Transporte „kosten mit Vorbereitung 90 Millionen Euro“, heißt es heute vom JEN Jülich, die die Behälter auf die gefährliche Reise nach Ahaus schicken. Am 20.3. hieß es noch, die Kosten lägen bei „mindestens 150 Millionen Euro“.

    Die Ausgaben für den begleitenden Polizeieinsatz über die Autobahnen Nordrhein-Westfalens sind in diesem Betrag auf jeden Fall noch nicht enthalten, denn die sind schwer zu kalkulieren – und werden vermutlich die Kosten hochtreiben.

    So oder so: Die Entscheidung, die 152 Behälter mit Atommüll auf die riskante Reise nach Ahaus zu schicken, ist eine Abwägung der Kosten – nicht der größtmöglichen Sicherheit!

  • Polizei riegelt Zwischenlager ab

    24. März 2026
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    In Ahaus hat die Polizei am Nachmittag damit begonnen, Absperrgitter entlang der Straße am Zwischenlager aufzubauen.

    Auch in Jülich und in Duisburg ist die Polizei nun vermehrt sichtbar.

  • Soli-Grüße aus Gorleben

    24. März 2026
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    Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg sendet solidarische Grüße ins Münsterland. Jahrzehntelang war Gorleben Zielort für Atomtransporte und damit Protestspot in der Auseinandersetzung um den Atomausstieg & Atommüll.

    In Gorleben steht eine baugleiche Zwischenlagerhalle wie in Ahaus, auch nicht ausreichend gegen Einwirkungen von Außen (Anschläge, Unfälle) geschützt. Die Betriebsgenehmigung endet schon 2034. Aktuell will der Betreiber BGZ deshalb die Lagerzeit um 80-100 Jahre verlängern. Während sich die Bedrohungslage auch bei uns dramatisch ändert (siehe Ukraine / Iran), sind keinerlei bauliche Nachrüstung angekündigt. Dagegen wehren wir uns! Der Atommüll muss für die kommenden Jahrzehnte oder sogar -hunderte so sicher wie möglich verwahrt werden, denn ein Endlager ist nicht in Sicht. In den „Kartoffelscheunen“ von Gorleben und Ahaus ist „größtmögliche Sicherheit“ nicht möglich. Perspektivlose, gefährliche Transporte offenbaren die Verzweiflung im Umgang mit den Giftstoffen, die tausende Jahre absolut sicher verwahrt werden müssen.

  • „Gefährliche Hütchenspiel-Tricksereien statt verantwortungsvollen Atommüll-Umgangs“

    24. März 2026
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    „Diese noch nie dagewesene, unverantwortliche Castorlawine muss sofort gestoppt werden“, fordert .ausgestrahlt in einer aktuellen Pressemitteilung. Anstatt Menschen und Umwelt einer lebensbedrohlichen Verstrahlungsgefahr auszusetzen, steht seit Beginn der Planungen eine bessere Alternative zur Verfügung: Der Neubau eines robusten und möglichst sicheren Zwischenlagers in Jülich.

  • Castor-Lkw in Jülich gesichtet

    24. März 2026
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    Aus Jülich erreicht uns die Meldung, dass die Spezial-Transporter für die Castorbehälter auf dem Gelände des Forschungszentrum gesichtet worden sind.

  • Zwei Transporte?

    24. März 2026
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    Ès gibt Hinweise in Ahaus, dass es zeitnah zwei Transporte geben soll:

    – einen Leertransport – also ein Tieflader-LKW ohne Castorbehälter
    – einen „heißen“, also mit radioaktiver Fracht.

    Im Gespräch sind die Nächte Dienstag auf Mittwoch und für den zweiten Transport Mittwoch auf Donnerstag. Von außen sichtbar ist es nicht, ob der Tieflader einen der 100 Tonnen schweren Behälter geladen hat oder nicht.

    In Ahaus deutet heute Morgen noch nichts auf einen zeitnahen Großeinsatz der Polizei hin, am Zwischenlager ist „alles ruhig“.

  • Keine Bündelung: „zunächst jeweils nur ein Castor“

    23. März 2026
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    Immer neue Details werden kurz vor dem Start der Atommüll-Lawine bekannt: Heute Abend schreibt der Kölner Stadt Anzeiger, dass „zunächst jeweils nur ein Castor auf einem Spezialfahrzeug auf die Reise geschickt“ werden soll. Grund dafür sei, dass die Wegstrecke von Jülich nach Ahaus „viele Engstellen“ enthalte, „bei den Brücken darf eine maximale Gewichtsbelastung nicht überschritten werden“.

    Das heißt, dass 152 Einzelfahrten nötig sind!

    Ursprünglich hieß es, dass vier Spezial LKW mit Tiefladern angeschafft wurden, damit die Transporte zu Konvois gebündelt werden können. Nun wird die Beanspruchung der Polizei und die Einschränkungen für die Öffentlichkeit enorm.

  • BUND will Castor-Transporte weiter vor Gericht verhindern

    23. März 2026
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    Trotz anhaltender Kritik und ungeklärter Sicherheitsfragen sollen die umstrittenen CASTOR-Transporte von Jülich nach Ahaus nun starten. Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) will dies nicht hinnehmen: Der Verband wird seinen im August 2025 eingelegten Widerspruch gegen die Beförderungsgenehmigung zum Transport von 152 CASTOR-Behältern weiter vorantreiben und kündigt an, noch in dieser Woche die Klagebegründung vorzulegen. Darin soll auch eine umfassende richterliche Prüfung der nur teilgeschwärzt vorgelegten Akten mit den sicherheitsrelevanten Informationen beantragt werden.

    „Einerseits bescheinigen die Gerichte offene Erfolgsaussichten – andererseits rollen jetzt die Transporte. Das ist völliger Wahnsinn. Solange nicht alle Sicherheitsfragen geklärt sind, halten wir den Start dieser Transporte für rechtswidrig. Deshalb kämpfen wir weiter und werden am Donnerstag im Hauptverfahren unsere Klagebegründung einreichen, um eine vollständige Aufklärung und Bewertung der Risiken zu erreichen“, so Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND.

    weitere Infos dazu hier

    Artikel in der Rheinischen Post

Transportstrecke

RÜCKBLICK

Tag X12 - 5./6.8.2026

22.45 Uhr - Abfahrt in Jülich

1.45 Uhr - Ankunft Ahaus

Tag X11 - 4./5.8.2026

21.45 Uhr - Abfahrt in Jülich

0.45 Uhr - Ankunft Ahaus

Tag X10-2 - 23./24.7.2026

21.45 Uhr - Abfahrt in Jülich

22.58 Uhr - kurz vor dem Kreuz Kamp-Lintfort

0.45 Uhr - Ankunft Ahaus

Tag X10 - 22./23.7.2026

ca. 22.50 Uhr - Vorkonvoi startet in Jülich

23.00 Uhr - technischer Defekt stoppt Castor vor Start

Tag X9 - 21./22.7.2026

Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 143.

21.45 Uhr - Abfahrt in Jülich

22.15 Uhr - A44, Kreuz Holz

23.00 Uhr - A57, vor der A42

0.15 Uhr - Gescher

ca. 0.45 Uhr - Ankunft Ahaus

Tag X8 - 15./16.7.2026

Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 144.

ca. 23.00 Uhr - Abfahrt in Jülich

ca. 0.30 Uhr - Rheinbrücke A42

ca. 2.00 Uhr - Ankunft Ahaus

Tag X7 - 14./15.7.2026

Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 145.

22.00 Uhr - Abfahrt Jülich

23.15 Uhr - Rheinbrücke / A42

ca. 1.00 Uhr - Ankunft Ahaus

Tag X6 - 8./9.7.2026

Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 146.

ca. 22.45 Uhr - Abfahrt in Jülich

ca. 23.20 Uhr - Kreuz Holz Richtung Neuss

ca. 0.30 Uhr - A42, Rheinbrücke bei Duisburg

ca. 2.15 Uhr - Ankunft Ahaus

Tag X5 - 7./8.7.2026

Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 147.

kurz vor 22.00 Uhr - Abfahrt in Jülich

22.30 Uhr - Kreuz Holz

23.30 Uhr - Kreuz Moers

23.45 Uhr - Rheinbrücke A42

0.35 Uhr - A31, Höhe Borken

1.30 Uhr - Ankunft Ahaus

Tag X4 - 20./21.5.2026

Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 148.

ca. 21.45 Uhr - Abfahrt in Jülich
ca. 23.10 Uhr - Rheinbrücke auf der A42 bei Duisburg
0.20 - Gescher
ca. 1.00 Uhr - Ahaus Zwischenlager

Tag X3 - 5./6.5.2026

Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 149.

ca. 21.45 Uhr - Abfahrt in Jülich

23.30 Uhr - A42, kurz vor dem Kreuz Oberhausen-West

1.15 Uhr - Ahaus Zwischenlager

Tag X2 - 21./22.4.2026

Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 150.

ca. 23.00 Uhr - Abfahrt Jülich wegen technischem Defekt verspätet

2.20 Uhr - Bottrop

3.35 Uhr - Ahaus Zwischenlager

Tag X1 - 24./25.3.2026

Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 151.

22.07 Uhr - Abfahrt Jülich

0.10 Uhr - A42, Rheinbrücke

2.00 Uhr - Ahaus Zwischenlager

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Kontakte & Infos:

Jülich - stop.westcastor@posteo.de
https://www.westcastor.org
Signal-Liste / SMS-Info: 0176 52270865

Ahaus - mail@bi-ahaus.de
https://bi-ahaus.de/
InstagramWhatsApp

Münsterland:
https://sofa-ms.de/
Mastodon / Bluesky

Überregional:
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Die Transportfahrzeuge

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