#castor-TICKER Ahaus
Ticker zum Protest gegen die Atommüll-Lawine von Jülich nach Ahaus.
Am Samstag, 31. Januar, findet ab 18.00 Uhr in Köln erneut das „Castorische Cafe“ statt, wo unter anderem zu den Castortransporten Jülich – Ahaus informiert wird:

Die drohenden Castortransporte von Jülich nach Ahaus und die Behälterlieferungen aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield mit Ziel Brokdorf werden zum Thema auf der „Atommüllkonferenz“, die am Samstag, 07. Februar 2026, in Göttingen stattfindet.
Bei der Atommüllkonferenz handelt es sich um ein Treffen der Anti-Atom-Bewegung, das dem gegenseitigen Austausch und der Planung gemeinsamen Vorgehens dient. Sie ist ein fachlich-politisches, parteiunabhängiges Forum für Betroffene und kritische Akteure von den Standorten, an denen sich Atommüll befindet oder die Lagerung vorgesehen ist. Ausdrücklich erwünscht ist die Teilnahme unabhängiger, kritischer Wissenschaftlerinnen und von Vertreterinnen von Verbänden und NGOs, die sich mit diesem Thema beschäftigen.
Die inhaltlichen Schwerpunkte der 28. Atommüllkonferenz bilden der aktuelle Stand beim Suchverfahren nach einem tiefengeologischen Lager für Atommüll, die Konsequenzen der Beschleunigung des Verfahrens, die Jahrestage von Fukushima und Tschernobyl, das Freimessen von radioaktiven Abfällen und – wie beschrieben – die drohenden Castortransporte.
Aus Protest gegen die angekündigte Atommüll-Lawine durch Nordrhein-Westfalen hat das Anti Atom Bündnis „STOP WESTCASTOR“ eine weitere Mahnwache angemeldet: Am Samstag, 7. Februar wird in Düren an der Ecke Kölnstrasse/Wirtelstrasse zwischen 11.00 und 13.00 Uhr auf die geplante Verschiebung von 152 hochgefährlichen Castorbehältern über die maroden Straßen in NRW von Jülich/Rheinland nach Ahaus/Westfalen aufmerksam gemacht.
Ca. 130 Menschen haben sich heute an einer Demonstration in Bottrop gegen die angekündigte Atommüll-Welle aus Jülich in das Zwischenlager Ahaus beteiligt. Bottrop liegt an einer der möglichen Transportstrecken für 152 LKW-Ladungen mit Castor-Behältern.
Bisher gibt es keine offiziellen Termine für die genehmigten Castortransporte. Der BUND NRW klagt vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gegen die Genehmigung der Castor-Transporte. Das OVG sagte laut BUND, man gehe davon aus, dass Castortransporte bis zu einer Entscheidung des Gerichts nicht starten.
Bericht auf wdr.de / dpa-Meldung auf zeit.de

Die nächste Aktion gegen die Atommüll-Lawine durch NRW ist angemeldet worden: Auf dem Rasthof Ruraue Ost (an der A44, bei Jülich) wird am Samstag dem 21. Februar von 14.00 bis 16.00 Uhr eine Mahnwache stattfinden. Organisiert wird die Aktion vom Aktionsbündnis Stop Westcastor. Weitere Infos dazu folgen.
Gefährlich ist es, Atommüll über Autobahngroßbaustellen zu transportieren – nicht der Protest auf Autobahnbrücken gegen unnötige und gefährliche Atomtransporte! Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat heute Nachmittag in einem Eilverfahren die Nutzung der beiden Autobahnbrücken über die A2 für die Castor-Demo übermorgen (Samstag 24.1.) in Bottrop freigegeben. Die Kreispolizei Recklinghausen habe „keine stichhaltige Begründung für ein Verbot geliefert“. Gegen diesen Beschluss kann die Polizei noch Beschwerde einlegen.
Treffpunkt für die Demo ist um 11 Uhr neben dem Autobahn-Rasthof Bottrop-Süd an der Kreuzung Oberhausener Str. / Hanielstr. / Im Fuhlenbrock im Stadtteil Bottrop-Fuhlenbrock.
Die Polizei hat die Nutzung zweier Autobahnbrücken für die angekündigte Demonstration am 24. Januar in Bottrop untersagt. Es gibt im Versammlungsrecht keine Ausnahmen für Autobahnbrücken, meinen Atomkraftgegner:innen. Die Veranstalter:innen gehen deshalb mit einem Eilantrag gegen die Einschränkungen für die Demo vor, weil sie fürchten, dass die Polizei hier eine Art „Castor-Sonderrecht“ für Versammlungen entlang der 170 Kilometer langen Transportstrecke schaffen möchte.
Treffpunkt für die Demo am kommenden Samstag ist 11 Uhr am Autobahn-Rasthof Bottrop-Süd.
Zugleich bestätigt die Polizei in ihrem Schreiben an die Anmnelder:innen ausdrücklich, dass der Autobahn-Abschnitt der A2 zwischen Oberhausen und Bottrop durch die Großbaustelle ein „besonderes Gefahrenpotenzial“ birgt. Die verengten Fahrbahnen machen eine seitliche Abschirmung der Castor-LKW unmöglich – sollte der Transport diesen Streckenabschnitt tatsächlich nutzen, dürften es zu einem Polizei-Großeinsatz mit zahlreichen Absperrungen rund um die Autobahn kommen. Bisher ist weder die Streckenführung noch der Start des ersten der 152 Atommüll-Transporte bekannt, alles unterliegt der Geheimhaltung.
Tag X4 - 20./21.5.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 148.
ca. 21.45 Uhr - Abfahrt in Jülich
ca. 23.10 Uhr - Rheinbrücke auf der A42 bei Duisburg
0.20 - Gescher
ca. 1.00 Uhr - Ahaus Zwischenlager
Tag X3 - 5./6.5.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 149.
ca. 21.45 Uhr - Abfahrt in Jülich
23.30 Uhr - A42, kurz vor dem Kreuz Oberhausen-West
1.15 Uhr - Ahaus Zwischenlager
Tag X2 - 21./22.4.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 150.
ca. 23.00 Uhr - Abfahrt Jülich wegen technischem Defekt verspätet
2.20 Uhr - Bottrop
3.35 Uhr - Ahaus Zwischenlager
Tag X1 - 24./25.3.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 151.
22.07 Uhr - Abfahrt Jülich
0.10 Uhr - A42, Rheinbrücke
2.00 Uhr - Ahaus Zwischenlager
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Jülich - stop.westcastor@posteo.de
https://www.westcastor.org
Signal-Liste / SMS-Info: 0176 52270865
Ahaus - mail@bi-ahaus.de
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