ES IST NOCH NICHT VORBEI

Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.

AKTUELLES

Erfolgreiche Demo in Bottrop

Ca. 130 Menschen haben sich heute an einer Demonstration in Bottrop gegen die angekündigte Atommüll-Welle aus Jülich in das Zwischenlager Ahaus beteiligt. Bottrop liegt an einer der möglichen Transportstrecken für 152 LKW-Ladungen mit Castor-Behältern.

Bisher gibt es keine offiziellen Termine für die genehmigten Castortransporte. Der BUND NRW klagt vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gegen die Genehmigung der Castor-Transporte. Das OVG sagte laut BUND, man gehe davon aus, dass Castortransporte bis zu einer Entscheidung des Gerichts nicht starten.

Bericht auf wdr.de / dpa-Meldung auf zeit.de

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Stichwort: "CastorStoppen"

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