#castor-TICKER Ahaus

Ticker zum Protest gegen die Atommüll-Lawine von Jülich nach Ahaus.

Ahaus: Anreiseinfos zur Demo am Sonntag

9. Dezember 2025

Kommt nächsten Sonntag, 14.12., um 14 Uhr zum großen Castor-Sonntagsspaziergang am Atommülllager in Ahaus-Ammeln (Schöppinger Landstraße), um gemeinsam zum Jahresende zu feiern und uns auf die kommenden Proteste einzustimmen – wir sind entschlossen und wir können gemeinsam die Castor-Lawine stoppen!

Und hier wichtige Anreiseinfos für nächsten Sonntag:

Mit den Öffis nach Ahaus:
Münster Hbf (Bussteig B3): 12.07 Uhr, Bus S70 bis Ahaus Bhf.
Dortmund Hbf: 11.53 Uhr, RB51 – via Lüdinghausen (12.29), Dülmen (12.39), Coesfeld (13.00)
Gronau Bhf: 13.22 Uhr, RB51

Ahaus Bhf: 13.45 Uhr kostenloser Shuttle-Bus zum Zwischenlager, Rückfahrt gegen ca. 16 Uhr nach der Demo

Mit dem Auto:
Früher wollte die Polizei die Landstraße für uns nur höchst ungerne ganz sperren, doch nun tut sie dies aufgrund der allgemeinen Sicherheitslage von selbst – die Polizei sperrt aus der Innenstadt an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Ring und aus Richtung Schöppingen an der Düstermühle.

WICHTIG: Für die Demo ist die Straße offen – bitte fahrt langsam an die Sperren ran, sagt, dass ihr zur Demo wollt und auf geht’s. Wir haben die Zusage der Polizei, dass das reibungslos laufen wird. Wir haben das nach der Demo am 31. August ausführlich mit der Polizei nachgearbeitet und setzten jetzt bis zum Beweis des Gegenteils darauf, dass das funktionieren wird.

Zur Sicherheit: Das sind KEINE Kontrollpunkte zur Ausweiskontrolle o.ä., sondern nur Sperren, um den Durchgangsverkehr fernzuhalten.

Wir kommunizieren das hier ganz offen, damit es keine Missverständnisse gibt und niemand durch die Felder irrt auf der Suche nach der Demo – wir sind wie gewohnt direkt vor dem Zwischenlager.

Nikolaus-Aktion in Jülich

7. Dezember 2025

Aktivist:innen des Bündnisses „Stop Westcastor“ haben gestern mit Nikolausmützen und einem verkleideten Nikolaus in der Kölnstraße auf die drohende Atommüll-Lawine auf Nordrhein-Westfalens Autobahnen aufmerksam gemacht. Dabei hatten sie Tennisbälle mit Atomzeichen, die symbolisch für die tennisballgroßen Jülicher Brennelementekugeln stehen.

Unterstützt wurde die erfolgreiche Aktion von Gerd Schinkel.

„Es ist ein Skandal!“

6. Dezember 2025

Laut WDR will die Transportfirma Orano nächsten Monat womöglich sogar ohne rechtskräftiges Urteil mit den Castortransporten von Jülich nach Ahaus beginnen, obwohl NRW-Innenminister Reul (CDU) gerade erst das Gegenteil versprochen hat. Anti-Atom-Organisationen fordern erneut eindringlich politische Gespräche zwischen Bund und Land, um eine Weiterlagerung des Atommülls in Jülich zu ermöglichen und den drohenden Castor-Marathon auf den maroden Autobahnen von NRW abzuwenden.

„Es ist ein Skandal, dass die Transportfirma Orano im Auftrag der Bundesregierung trotz unseres laufenden Klageverfahrens vor dem Verwaltungsgericht Berlin schon wieder mit dem baldigen Start der Transporte droht, bevor der Rechtsweg abgeschlossen ist. Und das bislang unveröffentlichte Strahlenschutzkonzept sowie die nun angekündigten neuen Probetransporte belegen, dass die vorliegende Transportgenehmigung niemals zum Sofort-Vollzug hätte freigegeben werden dürfen. Wir sehen uns in unserem Klageverfahren bestätigt“, so Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND NRW in einer aktuellen Presseerklärung des Protestbündnis.

24. Januar: Castor-Demo in Bottrop

6. Dezember 2025

Der Autobahnabschnitt Oberhausen−Bottrop auf der A2 ist aufgrund der Großbaustelle ein offensichtliches Nadelöhr für die Castor-Transporte, da die Fahrbahnverengung keine seitliche Abschirmung der Castor-LKWs durch Begleitfahrzeuge möglich macht. Zudem muss das Tempo des Atom-Konvois gedrosselt werden. So eine Baustelle ist ein sicherheitstechnischer Alptraum.

„Wir arbeiten derzeit konsequent an einer Ausweitung der Proteste ins Ruhrgebiet, wo sehr viele Menschen ohne ihr Wissen jahrelang von diesen völlig unnötigen und gefährlichen Atommülltransporten betroffen sein werden“, so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Um die Anwohner:innen zu informieren wird am 24. Januar direkt an der Autobahn, am Autobahnrasthof Bottrop an der A2, demonstriert.

JEN bestätigt: keine Transporte in 2025

4. Dezember 2025

Ein erster der angekündigten Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus finden 2025 nicht mehr statt. Das bestätigte ein Sprecher der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Das JEN verweist auf die ausstehende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin zum Eilantrag der Umweltschutzorganisation BUND.

–> Damit ist nun definitv: 2025 bleibt ein Castor-freies Jahr für Ahaus.

Am 14. Dezember findet ab 14 Uhr in Ahaus am Zwischenlager ein großer Adventssonntagsspaziergang statt – „wir machen zum Jahresabschluss nochmal richtig viel TamTam“.

Castor-Transporte nach Ahaus wohl nicht mehr in diesem Jahr

3. Dezember 2025

Die Castor-Transporte durch Nordrhein-Westfalen werden wohl nicht mehr in diesem Jahr beginnen. Das geht nach WDR-Informationen aus einer gerichtlichen Stellungnahme des Transportunternehmens hervor, in das der BUND Einsicht hatte. Die Atom-Transportfirma Orano habe dem Gericht zugesagt, dass das Unternehmen im Dezember nicht mehr mit den Castor-Transporten beginnen wolle, „so lange es keine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin über einen Eilantrag des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) gibt“.

Möglicherweise weitere Probe-Castoren geplant

Doch Orano macht Druck: das Unternehmen behalte sich vor, ab Januar mit den Atommüll-Fahrten zu beginnen – auch wenn es bis dahin keine Entscheidung des Verwaltungsgerichts gibt. Außerdem hält sich Orano die Möglichkeit offen, bereits im Dezember „vorbereitende Transporte der unbeladenen Schwerlastfahrzeuge“ zu machen, neue „Probe-Castoren“ also.

Forderung nach „Last Minute-Gespräche“

3. Dezember 2025

Die nordrhein-westfälische Landesregierung plant, an den angekündigten Atommüll-Transporten durch Nordrhein-Westfalen festzuhalten, heißt es in einem Artikel des Evangelischen Pressedienstes (epd). Polizei und Transporteure würden sich derzeit in „sogenannten Koordinierungsgesprächen gewissenhaft“ auf den Transport vorbereiten, wird NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) zitiert. Hinweise auf einen ersten Transporttermin ergeben sich aus dem Artikel nicht.

Anti-Atom-Initiativen sprechen von einer offensichtlich erreichten „Atempause“ und fordern nun „Last-Minute-Gespräche“: „Wenn jetzt tatsächlich noch ein Strahlenschutzkonzept für das polizeiliche und sonstige Begleitpersonal erarbeitet werden muss, dann heißt das, dass die erteilte Transportgenehmigung zum ‚Sofortvollzug‘ überhaupt nicht ausgereift war und ist“, so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Tag X1 - Dienstag, 24.3.2026

1 Castor-Behälter

24.3.2026
22.07 Uhr - Abfahrt in Jülich
22.45 Uhr - Kreuz Jüchen
23.15 Uhr - Neuss
23.20 Uhr - Kreuz Kaarst
23.30 Uhr - Konvoi in Höhe Kreuz Meerbusch auf der A57
25.3.2026
00.00 Uhr - Krefeld
00.10 Uhr - Konvoi fährt über Rheinbrücke bei Duisburg / A42
00.20 Uhr - Kreuz Oberhausen
00.30 Uhr - vor Kreuz Bottrop, Abzweig auf die A31
01.00 Uhr - bei Dorsten auf der A31
01.20 Uhr - Gescher
02.00 Uhr - Ahaus


Ermittlungsausschuss: 0151 - 51402319

Kontakte & Infos:

Jülich - stop.westcastor@posteo.de
https://www.westcastor.org
Signal-Liste / SMS-Info: 0176 52270865

Ahaus - mail@bi-ahaus.de
https://bi-ahaus.de/
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Münsterland:
https://sofa-ms.de/
Mastodon / Bluesky

Überregional:
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