#castor-TICKER Ahaus

Ticker zum Protest gegen die Atommüll-Lawine von Jülich nach Ahaus.

Schlafplatz in Ahaus gesucht?

24. März 2026

In einer Stunde (18 Uhr) beginnen in Ahaus und Jülich die Proteste gegen den für heute Nacht erwarteten ersten Castortransport.

Für Infos ist das BI-Büro in der Bahnhofstraße 27 in Ahaus ab 16.00 Uhr besetzt. Auch wenn ihr Schlafplätze braucht könnt ihr dort nachfragen. Telefon: 02561 / 961791

90, 150 oder 550 Millionen Euro?

24. März 2026

Der Neubau einer robusten Zwischenlagerhalle in Jülich soll etwa 400 Millionen Euro kosten, eine 50-jährige Zwischenlagerung des Atommülls hat der Betreiber etwa 550 Millionen Euro hochgerechnet. Dann könnte der Müll in Jülich bleiben, bis ein „Endlager“ gefunden wurde. Die Risiken durch den zusätzlichen Transport würden erstmal entfallen.

Die Castor-Transporte „kosten mit Vorbereitung 90 Millionen Euro“, heißt es heute vom JEN Jülich, die die Behälter auf die gefährliche Reise nach Ahaus schicken. Am 20.3. hieß es noch, die Kosten lägen bei „mindestens 150 Millionen Euro“.

Die Ausgaben für den begleitenden Polizeieinsatz über die Autobahnen Nordrhein-Westfalens sind in diesem Betrag auf jeden Fall noch nicht enthalten, denn die sind schwer zu kalkulieren – und werden vermutlich die Kosten hochtreiben.

So oder so: Die Entscheidung, die 152 Behälter mit Atommüll auf die riskante Reise nach Ahaus zu schicken, ist eine Abwägung der Kosten – nicht der größtmöglichen Sicherheit!

Polizei riegelt Zwischenlager ab

24. März 2026

In Ahaus hat die Polizei am Nachmittag damit begonnen, Absperrgitter entlang der Straße am Zwischenlager aufzubauen.

Auch in Jülich und in Duisburg ist die Polizei nun vermehrt sichtbar.

Soli-Grüße aus Gorleben

24. März 2026

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg sendet solidarische Grüße ins Münsterland. Jahrzehntelang war Gorleben Zielort für Atomtransporte und damit Protestspot in der Auseinandersetzung um den Atomausstieg & Atommüll.

In Gorleben steht eine baugleiche Zwischenlagerhalle wie in Ahaus, auch nicht ausreichend gegen Einwirkungen von Außen (Anschläge, Unfälle) geschützt. Die Betriebsgenehmigung endet schon 2034. Aktuell will der Betreiber BGZ deshalb die Lagerzeit um 80-100 Jahre verlängern. Während sich die Bedrohungslage auch bei uns dramatisch ändert (siehe Ukraine / Iran), sind keinerlei bauliche Nachrüstung angekündigt. Dagegen wehren wir uns! Der Atommüll muss für die kommenden Jahrzehnte oder sogar -hunderte so sicher wie möglich verwahrt werden, denn ein Endlager ist nicht in Sicht. In den „Kartoffelscheunen“ von Gorleben und Ahaus ist „größtmögliche Sicherheit“ nicht möglich. Perspektivlose, gefährliche Transporte offenbaren die Verzweiflung im Umgang mit den Giftstoffen, die tausende Jahre absolut sicher verwahrt werden müssen.

„Gefährliche Hütchenspiel-Tricksereien statt verantwortungsvollen Atommüll-Umgangs“

24. März 2026

„Diese noch nie dagewesene, unverantwortliche Castorlawine muss sofort gestoppt werden“, fordert .ausgestrahlt in einer aktuellen Pressemitteilung. Anstatt Menschen und Umwelt einer lebensbedrohlichen Verstrahlungsgefahr auszusetzen, steht seit Beginn der Planungen eine bessere Alternative zur Verfügung: Der Neubau eines robusten und möglichst sicheren Zwischenlagers in Jülich.

Castor-Lkw in Jülich gesichtet

24. März 2026

Aus Jülich erreicht uns die Meldung, dass die Spezial-Transporter für die Castorbehälter auf dem Gelände des Forschungszentrum gesichtet worden sind.

Zwei Transporte?

24. März 2026

Ès gibt Hinweise in Ahaus, dass es zeitnah zwei Transporte geben soll:

– einen Leertransport – also ein Tieflader-LKW ohne Castorbehälter
– einen „heißen“, also mit radioaktiver Fracht.

Im Gespräch sind die Nächte Dienstag auf Mittwoch und für den zweiten Transport Mittwoch auf Donnerstag. Von außen sichtbar ist es nicht, ob der Tieflader einen der 100 Tonnen schweren Behälter geladen hat oder nicht.

In Ahaus deutet heute Morgen noch nichts auf einen zeitnahen Großeinsatz der Polizei hin, am Zwischenlager ist „alles ruhig“.

Tag X3 - 5./6.5.2026

Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 149.

ca. 21.45 Uhr - Abfahrt in Jülich

23.30 Uhr - A42, kurz vor dem Kreuz Oberhausen-West

1.15 Uhr - Ahaus Zwischenlager

Tag X2 - 21./22.4.2026

Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 150.

ca. 23.00 Uhr - Abfahrt Jülich wegen technischem Defekt verspätet

2.20 Uhr - Bottrop

3.35 Uhr - Ahaus Zwischenlager

Tag X1 - 24./25.3.2026

Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 151.

22.07 Uhr - Abfahrt Jülich

0.10 Uhr - A42, Rheinbrücke

2.00 Uhr - Ahaus Zwischenlager

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Kontakte & Infos:

Jülich - stop.westcastor@posteo.de
https://www.westcastor.org
Signal-Liste / SMS-Info: 0176 52270865

Ahaus - mail@bi-ahaus.de
https://bi-ahaus.de/
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Münsterland:
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Überregional:
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