ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
24. Januar: Castor-Demo in Bottrop
Der Autobahnabschnitt Oberhausen−Bottrop auf der A2 ist aufgrund der Großbaustelle ein offensichtliches Nadelöhr für die Castor-Transporte, da die Fahrbahnverengung keine seitliche Abschirmung der Castor-LKWs durch Begleitfahrzeuge möglich macht. Zudem muss das Tempo des Atom-Konvois gedrosselt werden. So eine Baustelle ist ein sicherheitstechnischer Alptraum.
„Wir arbeiten derzeit konsequent an einer Ausweitung der Proteste ins Ruhrgebiet, wo sehr viele Menschen ohne ihr Wissen jahrelang von diesen völlig unnötigen und gefährlichen Atommülltransporten betroffen sein werden“, so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
Um die Anwohner:innen zu informieren wird am 24. Januar direkt an der Autobahn, am Autobahnrasthof Bottrop an der A2, demonstriert.
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Stichwort: "CastorStoppen"