#castor-TICKER Brokdorf
Ticker zum Protest gegen den Castor-Transport Sellafield - Brokdorf.
Manche haben es über die Infoveranstaltungen in Wilhelmsburg oder im INCITO schon mitbekommen: Im Frühjahr 2026 soll es einen CASTOR Transport von der WAA Sellafield zum Zwischenlager Brokdorf geben. Die Transportstrecke führt mit großer Wahrscheinlichkeit einmal mitten durch Hamburg, von Harburg über Wilhelmsburg, Rotenburgsort, Horn, Wandsbek, Barmbek über Eidelstedt und dann weiter nach Pinneberg und Itzehoe.
Mit Frühjahr 2026 meinen wir konkret den Zeitraum März / April, es wird also Zeit sich zusammen zu setzen, wenn uns der Transport nicht ganz unvorbereitet antreffen soll. Als Teil der Kampagne castor-stoppen.de wollen wir Euch am Montag den 26.1. um 20°° im Centro auf den neuesten Stand bringen, und zusammen schauen, was sich in Hamburg gegen diesen Transport organisieren lässt. Kommt gerne auch, wenn Euch CASTOR eigentlich nicht so viel sagt und Ihr noch Fragen habt, Ihr seid damit nicht alleine.
Seid bereit!
Euer Anti-Atom-Büro Hamburg
Auch wenn derzeit die Auseinandersetzungen um „Castoren“ zwischen Jülich und Ahaus toben, könnte im Frühjahr ein weiterer Atommülltransport durch Deutschland rollen. Absender ist die Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield in England, Ziel das Zwischenlager am norddeutschen Atomkraftwerk Brokdorf. Während es in Jülich um 152 LKW-Fahrten über die Autobahn geht, wird der Müll aus England mit dem Schiff nach Deutschland gebracht. Vermutlich in Nordenham findet eine Verladung auf Schienenwaggons statt, die Fahrt käönnte über Hamburg bis nach Brunsbüttel führen, von dort mit einem Tieflader nach Brokdorf.
In Hamburg wird zu Protesten gegen den gefährlichen Atomtransport mobilisiert, u.a. mit einer Plakatwand an der „Roten Flora“.
Infoveranstaltungen in Hamburg:
- 26. Januar, 20.00 Uhr im Centro Sociale
- 13. Februar, 20.00 Uhr in der Sauerkrautfabrik, Harburg
- 20. Februar, 20.00 Uhr in der Roten Flora
Infoveranstaltung in Bremen:
- Dienstag, 20.01.2026 um 19.30 Uhr im Infoladen Bremen, St. Pauli Str. 10-12
Am Dienstag, 20. Januar, findet in Bremen eine Infoveranstaltung zum Widerstand gegen Big Tech und den baldigen CASTOR-Transport statt. Erwartet wird nämlich im Frühjahr die Durchfahrt von Atommüll aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield mit Ziel Brokdorf.
Dienstag, 20.01.2026 um 19.30 Uhr im Infoladen Bremen, St. Pauli Str. 10-12
Diese Protestplakate können ab sofort in Hamburg bestellt werden, sendet einfach eine Mail an das Anti-Atom-Büro: aabbuero@nadir.org
Castor Alarm, das hört sich an, wie ein Weckruf aus den 90er Jahren. Aber es ist tatsächlich so. Im kommenden Frühjahr rollen Castoren von der Atomfabrik Sellafield kommend über Nordenham und Bremen einmal quer durch Hamburg ins „Zwischenlager“ Brokdorf. Und einmal quer ist dabei ernst gemeint. Die wahrscheinliche Route geht über Harburg, Wilhelmsburg, Rothenburgsort, Hamm / Horn, Wandsbek, Barmbek, Alsterdorf, durchs Niendorfer Gehege nach Eidelstedt. Die Alternativroute wäre, haha, Hauptbahnhof, Sternschanze, Holstenstraße, Eidelstedt.
Nach dem Ende der AKW ist „überraschenderweise“ der Atommüll ja immer noch da, und wird in Ermangelung eines Endlagers jetzt von irgendwo nach nirgendwo verschoben. Was sich anhört wie ein schlechter Scherz ist die Realität des gescheiterten Atomprogammes, einer gescheiterten Endlagersuche – einer gescheiterten Energiepolitik in den letzten 50 Jahren, die vor allem auf Kohle und Atom gesetzt hat. Die Rechnung bekommen wir jetzt in Form des „Klimawandels“ und der atomaren Ewigkeitslasten serviert.
Alle Infos dazu und erste Ideen, was am Tag X möglich sein könnte
- Montag, 10. November, 20.00 Uhr im Incito (Hamburg)
- Montag, 17. November, 20.00 Uhr im Infoladen HH-Wilhelmsburg
- Sonntag, 7. Dezember, 20.00 Uhr im Gasthof Meuchefitz (Wendland)
Kommet zu Hauf!
Atommüll lässt sich nicht stilllegen! – Castor Alarm Frühjahr 2026 von Sellafield (GB) nach Brokdorf
Castor Transport? Das hört sich an wie eine Geschichte aus längst vergangener Zeit, und so ist es auch. Atomkraftwerke werden in Deutschland nicht mehr betrieben, aber der Atommüll – ups – den gibt es ja immer noch. Und weil es in den nächsten Jahrzehnten auch kein „Endlager“ geben wird, wird der Atommüll hin- und hergeschoben, von irgendwo nach nirgendwo. (mehr …)
Laut Kieler Nachrichten vom 5.5.25 rollt der nächste und letzte Castortransport aus den Plutoniumfabriken im Ausland im kommenden Jahr nach Deutschland zurück:
„Deutschland muss Atomabfälle, die im Ausland aufgearbeitet wurden, zurücknehmen. Der letzte Rücktransport soll 2026 aus dem englischen Sellafield in das schleswig-holsteinische Brokdorf an der Unterelbe führen.“
weitere Infos: https://castor-stoppen.de/brokdorf/
Kontakte:
Castor-stoppen Infotelefon: 0170-6198938
Pressegruppe Bündnis CASTOR-stoppen: 0151-29725970
Mögliche Transportstrecke
Mögliches Transportschiff bis Nordenham
Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield (GB) bis Nordenham, dort Umladung mithilfe eines Mobilkrans auf Schienenwaggons.
Castortransport auf der Schiene
Teilabschnitt Nordenham - Bremen - Hamburg bis zum Atomkraftwerk Brunsbüttel
Castortransport auf der Straße
Vom Gelände des AKW Brunsbüttel bis zum Zwischenlager Brokdorf.
(hier ein Archivbild aus Gorleben, 2010)
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