#castor-TICKER Brokdorf
Ticker zum Protest gegen den Castor-Transport Sellafield - Brokdorf.
Laut Kieler Nachrichten vom 5.5.25 rollt der nächste und letzte Castortransport aus den Plutoniumfabriken im Ausland im kommenden Jahr nach Deutschland zurück:
„Deutschland muss Atomabfälle, die im Ausland aufgearbeitet wurden, zurücknehmen. Der letzte Rücktransport soll 2026 aus dem englischen Sellafield in das schleswig-holsteinische Brokdorf an der Unterelbe führen.“
weitere Infos: https://castor-stoppen.de/brokdorf/
Auch das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (Base) hat sich in einer Pressemitteilung zum Abschluss des Isar- Transport geäußert. Darin befindet sich ein entscheidender Satz zum nächsten Castortransport: „Die Bundesregierung plant, die Rückführung der Abfälle aus dem Vereinigten Königreich 2026 abzuschließen.“
- Der nächste Castor aus Sellafield, wieder sieben Behälter, Anlieferung wieder per Schiff rollt 2026 in das norddeutsche AKW Brokdorf.

Die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) in Brokdorf bereitet sich auf den Antransport und die Einlagerung von Castor-Behältern aus der britischen Plutoniumfabrik in Sellafield vor. Dorthin waren vor 2005 bestrahlte Brennelemente auch aus Brokdorf zur Abtrennung von Plutonium und Uran geliefert worden. Der dabei angefallene Atommüll muss mit Castor-Behältern und den darin eingelagerten Glaskokillen laut internationaler Verträge von der Bundesrepublik zurückgenommen werden. Vermutlich 2025 könnten die erforderlichen Castor-Transporte dann per Schiff aus Großbritannien über die Nordsee und die Elbe angeliefert werden. Die BGZ meldet jetzt per PM (siehe unten), dass die sogenannte Kalthantierung erfolgt ist, bei der die Abläufe der Anlieferung und Einlagerung im Zwischenlager Brokdorf geprobt werden.
Insgesamt sieben Castor-Behälter mit verglasten Abfällen aus der britischen Plutoniumfabrik in Sellafield werden wohl 2025 oder 2026 im Zwischenlager Brokdorf eingelagert werden. Einen entsprechenden Antrag der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) hat das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BaSE) Ende März genehmigt. Die Castoren werden vermutlich in 2025 oder 2026 mit einem bewaffneten Spezialschiff über die Nordsee und die Elbe transportiert und vermutlich über den Hafen von Brunsbüttel per LKW nach Brokdorf angeliefert. Die dafür erforderliche Transportgenehmigung ist noch nicht erteilt.
Kontakte:
Castor-stoppen Infotelefon: 0170-6198938
Mögliche Transportstrecke
Mögliches Transportschiff bis Nordenham
Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield (GB) bis Nordenham, dort Umladung mithilfe eines Mobilkrans auf Schienenwaggons.
Castortransport auf der Schiene
Teilabschnitt Nordenham - Bremen - Hamburg bis zum Atomkraftwerk Brunsbüttel
Castortransport auf der Straße
Vom Gelände des AKW Brunsbüttel bis zum Zwischenlager Brokdorf.
(hier ein Archivbild aus Gorleben, 2010)
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