#castor-TICKER Brokdorf

Ticker zum Protest gegen den Castor-Transport Sellafield - Brokdorf.

Pause bei den Castor-Transporten nach Ahaus

12. Juni 2026

Dass aktuell keine Castoren von Jülich nach Ahaus gebracht werden, hat einen einfachen Grund, so der WDR: Der Transporteur ist ausgebucht. Aus England findet aktuell der Rücktransport von Atommüll zum AKW Brokdorf statt. – mehr dazu hier

Anlandung der GREBE in Brunsbüttel?

12. Juni 2026

In einem Artikel des NDR versteckt sich ein Satz, der darauf schließen lässt, dass die PACIFIC GREBE Brunsbüttel als Umladehafen ansteuern wird: „Vom Hafen aus geht es über Land weiter zum Zwischenlager Brokdorf“ (damit entfällt der Eisenbahntransport).

Mit dieser Option hat sich umweltfairaendern.de beschäftigt.

Ob eine Umladung vom Schiff an Land in Nordenham oder in Brunsbüttel stattfindet, ist aktuell noch unklar. Spätestens am kommenden Sonntag werden an einem der beiden Orte umfängliche Maßnahmen beginnen, z.B. der Aufbau eines Mobilkrans, der die Atommüllbehälter aus dem Schiff entlädt. Über jeden Hinweis sind wir dankbar!

Pressemitteilung: Atomtransport nach Deutschland hat begonnen

11. Juni 2026

Am gestrigen Abend (10. Juni 2026) gegen 20:30 Uhr hat das Atommüll-Transportschiff „Pacific Grebe“ den britischen Hafen Barrow-in-Furness verlassen und nimmt nun Kurs auf Deutschland. An Bord befinden sich sieben CASTOR-Behälter mit hoch-radioaktivem Atommüll.

Die Ankunft schätzen wir mit großer Wahrscheinlichkeit im Rhenus-Midgard-Hafen von Nordenham auf Dienstag, den 16. Juni in den Morgenstunden. Wir beziehen uns dabei auf die Transporte von 2020 sowie 2025. Eine weitere Option könnte auch der Außenhafen von Brunsbüttel sein, ebf. in den Morgenstunden des 16. Juni. In den Häfen werden die Behälter umgeladen entweder auf Schienenwaggons oder im Falle von Brunsbüttel auf Tieflader, was mindestens einen Tag dauern wird. Ziel für den hoch-radiokaktiven Atommüll ist auf jeden Fall das Zwischenlager am AKW Brokdorf an der Elbe, eine unsichere Lagerhalle, wo der Abfall für unbestimmte Zeit abgestellt wird.

Kerstin Rudek (Sprecherin des Bündnis CASTOR-stoppen):

„Solange für den bisher entstandenen Atommüll keinerlei tragfähiges Konzept zur dauerhaften Lagerung existiert, müssen Atomtransporte unterbleiben. Jeder CASTOR-Transport ist einer zu viel, weil er nur das nukleare Risiko geografisch verschiebt, das Dilemma der unlösbaren sicheren Verwahrung von Atommüll jedoch bleibt: ein gigantischer, riskanter und teurer Verschiebebahnhof, der das Problem nicht um einen Millimeter verkleinert.“

Am Transportabend (Mittwoch, 17.06.) wird es eine durchgehende Mahnwache hinter dem S-Bahnhof Hamburg-Barmbek (Krüsistraße Ecke Fuhlsbüttler) geben. Auch an anderen Orten entlang der möglichen Transportstrecke und am Ziel sind Protestaktionen geplant.

– es gibt weiterhin kein vertretbares Endlager-Konzept für den vorhandenen Atommüll
– CASTOR-Zwischenlager werden zu gefährlich ungeeigneten Langzeitlagern
– Atommüll ist nur ungefährlich, wenn er nicht entsteht: Brennelementefabrik in Lingen und Urananreicherung in Gronau beenden!
– Atomkraft ist kein Klimaretter

Pressekontakt Bündnis CASTOR-stoppen:
Pressetelefon: Tel. 0176 7802 7597
Sprecherin Kerstin Rudek Tel. 015902154831

Atommüll-Transport nach Deutschland hat abgelegt

10. Juni 2026

Am Abend gegen 19.30 Uhr hat die Atommüll-Verschiffung nach Deutschland begonnen: Das Transportschiff PACIFIC GREBE hat in Furness-in-Barrow (England) abgelegt. Um 20.30 Uhr war durch eine Schleuse, mit Unterstützung von zwei Schleppern, das Hafenbecken verlassen.

Die GREBE nimmt nun Kurs auf das neue Ziel für die sieben Castorbehälter an Bord: das Zwischenlager in Brokdorf, Schleswig-Holstein. Dafür ist die Umladung in einem norddeutschen Seehafen nötig, womöglich wird das der Midgard-Hafen in Nordenham sein. Mit der Bahn bis Brunsbüttel und einem Straßentransport bis Brokdorf erreichen die Behälter dann vermutlich Ende der kommenden Woche ihr neues Interimsziel.

Mit der SHZ bestätigt nun eine erste Medienseite den Start des Transports.

Bilder: FB „The Beauty of Barrow and Furness“

Bewegung in Barrow-in-Furness

10. Juni 2026

Gegen 18.00 Uhr ist Bewegung in den Hafen von Barrow-in-Furness gekommen. Zwei Schlepper („KAMSAR“ und „TIOGA“) befinden sich an der PACIFIC GREBE.

Es ist damit zu rechnen, dass das Atommüllschiff heute Abend den Hafen verlässt und Kurs auf Deutschland nimmt. Die Fahrzeit um Nordengland, durch die Nordsee bis nach Nordenham beträgt etwa 5 Tage.

Barrow-in-Furness: Atommüllschiff seit 5 Tagen ohne AIS

10. Juni 2026

Der Nuklearcarrier „Pacific Grebe“, mit dem sieben Castorbehälter nach Deutschland gebracht werden sollen, liegt seit dem 17. April im Hafen von Barrow-in-Furness. Seit fünf Tagen hat das Schiff sein „AIS-Signal“ abgeschaltet, somit wird die GREBE in den Tracking-Portalen unsichtbar (letztes gesendetes AIS-Signal „5 days ago“). Es handelt sich dabei um eine Maßnahme zur Geheimhaltung des Transports, die auch bei vergangenen Fahrten nach Deutschland so umgesetzt wurde.

Aufgrund des Tiefganges des beladenen Schiffs und der Tidenzeit ist mit einer Abfahrt nicht vor heute Abend zu rechnen.

 

„Gefährlich und unverantwortbar“

10. Juni 2026

Der Castortransport zum Zwischenlager Brokdorf ist gefährlich und unverantwortbar, unterstreicht .ausgestrahlt in einer aktuellen Pressemitteilung. Das Zwischenlager in Brokdorf ist ungeeignet für die Aufnahme der sieben Castor-Behälter mit Atommüll, es ist unsicher und schon heute ist klar, dass der Atommüll nicht in Brokdorf bleiben kann. Das Atommüll-Bundesamt BASE muss endlich ein Konzept für eine sichere Langzeit-Zwischenlagerung vorlegen.

„Das Hin- und Her-Verschieben von Castoren bringt uns einer sicheren Lagerung nicht näher, im Gegenteil: Jeder Castortransport birgt enorme Risiken. Atommüll sollte deshalb nur ein einziges Mal transportiert werden, und zwar in ein sogenanntes Endlager“, so Helge Bauer von .ausgestrahlt. „Das gilt auch für den deutschen Atommüll aus der Wiederaufarbeitung im Ausland, zu dessen Rücknahme die Bundesrepublik selbstverständlich verpflichtet ist. Der mögliche Transport der hochradioaktiven Abfälle mitten durch Bremen und Hamburg birgt zusätzliche Risiken.“

weitere Informationen & Gutachten hier

Kontakte:

Pressetelefon: 0176 - 7802 7597

Castor-stoppen Infotelefon: 0170-6198938

Mögliche Transportstrecke

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Mögliches Transportschiff bis Nordenham

Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield (GB) bis Nordenham, dort Umladung mithilfe eines Mobilkrans auf Schienenwaggons.

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Castortransport auf der Schiene

Teilabschnitt Nordenham - Bremen - Hamburg bis zum Atomkraftwerk Brunsbüttel

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Castortransport auf der Straße

Vom Gelände des AKW Brunsbüttel bis zum Zwischenlager Brokdorf.
(hier ein Archivbild aus Gorleben, 2010)

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