ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

BUND will Castor-Transporte weiter vor Gericht verhindern

Trotz anhaltender Kritik und ungeklärter Sicherheitsfragen sollen die umstrittenen CASTOR-Transporte von Jülich nach Ahaus nun starten. Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) will dies nicht hinnehmen: Der Verband wird seinen im August 2025 eingelegten Widerspruch gegen die Beförderungsgenehmigung zum Transport von 152 CASTOR-Behältern weiter vorantreiben und kündigt an, noch in dieser Woche die Klagebegründung vorzulegen. Darin soll auch eine umfassende richterliche Prüfung der nur teilgeschwärzt vorgelegten Akten mit den sicherheitsrelevanten Informationen beantragt werden.

„Einerseits bescheinigen die Gerichte offene Erfolgsaussichten – andererseits rollen jetzt die Transporte. Das ist völliger Wahnsinn. Solange nicht alle Sicherheitsfragen geklärt sind, halten wir den Start dieser Transporte für rechtswidrig. Deshalb kämpfen wir weiter und werden am Donnerstag im Hauptverfahren unsere Klagebegründung einreichen, um eine vollständige Aufklärung und Bewertung der Risiken zu erreichen“, so Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND.

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Artikel in der Rheinischen Post

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Stichwort: "CastorStoppen"

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