ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
Polizei bestätigt Transporttermin!
Laut des WDR erwartet die Polizei in NRW „am Dienstag ein Großeinsatz“ – und bestätigt damit nun offiziell den bisher als Geheimsache eingestuften Termin. Vermutlich durch eine Behördenpanne war am 19.3. die Transportstrecke veröffentlicht worden.
Interessant ist auch, dass laut WDR vorerst nur ein Behälter auf die 170km-Reise von Jülich nach Ahaus gehen soll. Es stehen insgesamt vier Tieflader-Fahrzeuge zur Verfügung.
der wdr schreibt: „Die Polizei in NRW erwartet am Dienstag ein Großeinsatz: Der erste Schwerlasttransport mit einem der 152 Castor-Behälter macht sich aus Jülich auf den Weg ins Zwischenlager Ahaus.“
Unsere Kritik gilt dem Schutzkonzept: Sicherheit bei Atommüll-Transporten ist nicht mehr als eine Illusion! Das zeigt die Bekanntmachung der Castor-Strecke im Internet durch die Behörden selbst – und nun die Bestätigung des Transporttermins durch die Polizei.
Selbst ein noch so großes Aufgebot von Polizist*innen könnte einen böswilligen Angriff mit moderner Drohnentechnik nicht verhindern, wie eine von .ausgestrahlt beauftragte Studie zeigt. Eine solche Attacke hätte erhebliche gesundheitliche Auswirkungen auf die Anwohnerinnen entlang der Transportstrecke. Ganze Stadtbereiche könnten auf Dauer unbewohnbar werden. Die Vorbereitungen für die Transporte müssen daher sofort gestoppt werden!
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Stichwort: "CastorStoppen"