ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
BUND will Castor-Transporte weiter vor Gericht verhindern
Trotz anhaltender Kritik und ungeklärter Sicherheitsfragen sollen die umstrittenen CASTOR-Transporte von Jülich nach Ahaus nun starten. Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) will dies nicht hinnehmen: Der Verband wird seinen im August 2025 eingelegten Widerspruch gegen die Beförderungsgenehmigung zum Transport von 152 CASTOR-Behältern weiter vorantreiben und kündigt an, noch in dieser Woche die Klagebegründung vorzulegen. Darin soll auch eine umfassende richterliche Prüfung der nur teilgeschwärzt vorgelegten Akten mit den sicherheitsrelevanten Informationen beantragt werden.
„Einerseits bescheinigen die Gerichte offene Erfolgsaussichten – andererseits rollen jetzt die Transporte. Das ist völliger Wahnsinn. Solange nicht alle Sicherheitsfragen geklärt sind, halten wir den Start dieser Transporte für rechtswidrig. Deshalb kämpfen wir weiter und werden am Donnerstag im Hauptverfahren unsere Klagebegründung einreichen, um eine vollständige Aufklärung und Bewertung der Risiken zu erreichen“, so Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND.
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Stichwort: "CastorStoppen"