ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
Keine Bündelung: „zunächst jeweils nur ein Castor“
Immer neue Details werden kurz vor dem Start der Atommüll-Lawine bekannt: Heute Abend schreibt der Kölner Stadt Anzeiger, dass „zunächst jeweils nur ein Castor auf einem Spezialfahrzeug auf die Reise geschickt“ werden soll. Grund dafür sei, dass die Wegstrecke von Jülich nach Ahaus „viele Engstellen“ enthalte, „bei den Brücken darf eine maximale Gewichtsbelastung nicht überschritten werden“.
Das heißt, dass 152 Einzelfahrten nötig sind!
Ursprünglich hieß es, dass vier Spezial LKW mit Tiefladern angeschafft wurden, damit die Transporte zu Konvois gebündelt werden können. Nun wird die Beanspruchung der Polizei und die Einschränkungen für die Öffentlichkeit enorm.
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Stichwort: "CastorStoppen"