ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
25 Stunden Verladezeit
10.00 Uhr – Nach 25 Stunden Verladezeit befindet sich der 6. Behälter noch auf dem Schiff. Es geht ziemlich langsam vorran, auch wenn die GNS, die den Transport durchführt, immer wieder betont, es sei „alles im Zeitplan“.
Grundsätzlich begrüßen wir das Motto: Sorgfalt & Sicherheit vor überstürzter Hast & Eile.
Doch wir wundern uns auch. Ein Vergleich: der letzte Castortransport mit elf Behältern mit Ziel Gorleben kam am Montag 28.11.2011 um 4.00 Uhr in Dannenberg am Verladekran an. Am selben Tag um 18.30 Uhr starteten die Tieflader auf die Straße Richtung Zwischenlager. Verladedauer also für fast die doppelte Anzahl an Behältern nur 14,5 Stunden. Natürlich: fest installierte Krantechnik läuft flüssiger und routinierter als die temporäre Mobileinheit, der derzeit genutzt wird. Aber so viel länger?
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Stichwort: "CastorStoppen"