ES IST NOCH NICHT VORBEI

Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.

AKTUELLES

Castortransport angekommen – Atommüllproblem verschoben

Um 22.17 Uhr haben die Atommüllbehälter am Mittwoch, 17.6. das Zwischenlager am AKW Brokdorf erreicht. Damit endet nicht nur dieser Castortransport sondern auch die Ära „Rückführung“ des hochaktiven, verglasten Atommülls aus den Plutoniumfabriken in England und Frankreich. All diese Behälter sollten ursprünglich nach Gorleben rollen – und dort den Bau eines Endlagers zementieren.

Nun stehen die Abfallbehälter im unsicheren Zwischenlager, wo sie nicht ausreichend gegen terroristische Angriffe geschützt sind. Sicher ist allerdings, dass die Castoren hier nicht stehen bleiben können, sondern irgendwann wieder auf die Reise gehen werden: an den hoffentlich sichersten Ort, den es für eine langfristige Lagerung von Atommüll gibt. Bisher ist der allerdings noch nicht gefunden worden.

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Stichwort: "CastorStoppen"

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