ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

Atommüll-Schiff aus England läuft morgen früh Brunsbüttel an

Im Elbehafen von Brunsbüttel ist morgen früh (Dienstag, 16.6., gegen 5.00 Uhr) mit der Ankunft des Atommüllschiffs PACIFIC GREBE zu rechnen. Es bringt sieben Castoren mit hochaktiven Abfällen aus England mit Ziel AKW Brokdorf.

Aktuell (Montag, Vormittags) haben sich am Elbehafen Schlauchboote der Wasserschutzpolizei gesammelt. Diese werden zur Unterstützung von größeren WSP-Schiffen die GREBE in der Elbemündung in Empfang nehmen und wasserseitig absichern.

Die konkrete Ankunftszeit in Brunsbüttel lässt sich eingrenzen, sobald das Schiff vor der deutschen Küsten gefunden wurde.

Im Bereich Elbehafen wurde ein großer Mobilkran der Firma Liebherr aufgebaut. Dort findet dann im Laufe des Dienstags die Verladung der sieben Atommüll-Behälter vermutlich direkt auf Straßentransporter statt, mit denen die Behälter dann in das einige Kilometer entfernte Zwischenlager Brokdorf gebracht werden.

Bisher waren wir davon ausgegangen, dass die Verladung vom Schiff in Nordenham stattfindet, der nötige Bahntransport durch Norddeutschland entfällt mit der Anlandung in Brunsbüttel. Alle Details zum Transport sind geheim, im Vorfeld sind kaum Informationen an die Öffentlichkeit gelangt.

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Stichwort: "CastorStoppen"

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