ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
Wo ist der Atommüll?
Zur Zeit befindet sich die PACIFIC GREBE auf der Überfahrt von England nach Deutschland, irgendwo in der Nordsee. Das Schiff darf wegen des Gefahrgut an Bord nicht durch den Ärmelkanal, fährt deshalb um die Nordspitze von Großbritannien herum.
Bisher ist nicht klar, welchen Zielhafen die GREBE in der Nacht von Montag auf Dienstag bzw. am frühen Dienstag morgen anlaufen wird. Unserer Recherche nach gibt es zwei Optionen: Nordenham und Brunsbüttel. Der Transport läuft wegen seines hohen Risikos unter absoluter Geheimhaltung.
Für Nordenham spricht die Erfahrung mit dem Umschlag des Atommülls, der Midgard-Hafen wurde in der Vergangenheit zur Anlandung von Müll aus Sellafield und Verladung auf Bahnwaggons benutzt.
Ein Argument gegen Brunsbüttel ist das dortige LNG-Terminal, welches zum hochaktiven Atomüll zusätzliches Risiko birgt.
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Stichwort: "CastorStoppen"
