ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

90, 150 oder 550 Millionen Euro?

Der Neubau einer robusten Zwischenlagerhalle in Jülich soll etwa 400 Millionen Euro kosten, eine 50-jährige Zwischenlagerung des Atommülls hat der Betreiber etwa 550 Millionen Euro hochgerechnet. Dann könnte der Müll in Jülich bleiben, bis ein „Endlager“ gefunden wurde. Die Risiken durch den zusätzlichen Transport würden erstmal entfallen.

Die Castor-Transporte „kosten mit Vorbereitung 90 Millionen Euro“, heißt es heute vom JEN Jülich, die die Behälter auf die gefährliche Reise nach Ahaus schicken. Am 20.3. hieß es noch, die Kosten lägen bei „mindestens 150 Millionen Euro“.

Die Ausgaben für den begleitenden Polizeieinsatz über die Autobahnen Nordrhein-Westfalens sind in diesem Betrag auf jeden Fall noch nicht enthalten, denn die sind schwer zu kalkulieren – und werden vermutlich die Kosten hochtreiben.

So oder so: Die Entscheidung, die 152 Behälter mit Atommüll auf die riskante Reise nach Ahaus zu schicken, ist eine Abwägung der Kosten – nicht der größtmöglichen Sicherheit!

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Stichwort: "CastorStoppen"

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