ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

Wann rollt der erste Castor?

Die Transportfirma Orano drohte schon im Dezember mit dem Beginn der Transporte. Mitte Januar hieß es von der Jülicher Entsorgungsgesellschaft, auf dessen Gelände sich die 152 Castorbehälter befinden, „alle internen Vorbereitungen“ seien „abgeschlossen“, man sei „aus technischer Sicht“ bereit für den Start der Abtransporte. Ebenfalls im Januar erklärte die Polizei Münster, sie sei auf die Castortransporte von Jülich nach Ahaus „vorbereitet“: Die Einsatzplanung sei weitgehend abgeschlossen und könne zeitnah umgesetzt werden…

Aber: Derzeit klagt noch der BUND NRW vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gegen den Sofortvollzug der Transportgenehmigung. Ob es vor Ostern noch ein Transportzeitfenster für den Beginn der größten Atommülllawine in der Geschichte der Bundesrepublik gibt, hängt nun primär vom OVG ab. Der Zeitplan dort ist nach unseren Informationen noch völlig offen.

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Erstmal steht die nächste große Demo in Ahaus an: Am Samstag, 7. März werden wir wieder auf die Straße gehen und fordern, die Atomtransporte sofort zu stoppen.

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Stichwort: "CastorStoppen"

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