ES IST NOCH NICHT VORBEI

Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.

AKTUELLES

Solidarität aus Gorleben

Fast zeitgleich zur Demo vor den Zwischenlagertoren in Ahaus umrundeten am dritten Advent Aktivistinnen und Aktivisten in Gorleben das baugleiche Lager. Der sonntägliche Spaziergang an den Atomanlagen in Gorleben, der normaler Weise rund um das ehemalige Endlagerbergwerk stattfindet, führte aus Solidarität mit Ahaus rund um das Gelände mit den beiden Atommülldeponien.

„Wir sind uns einig, dass der Atommüll dort möglichst sicher verwahrt werden soll, wo er gelagert wird, bis er dann nur noch einmal bewegt wird, nämlich wenn ein Endlager in Deutschland den Betrieb aufnimmt“, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).

Foto: BI Lüchow-Dannenberg / Kai Horstmann

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Stichwort: "CastorStoppen"

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