ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
Kraftvolle Demo in Ahaus
300 Menschen nahmen heute am weihnachtlichen Sonntagsspaziergang am Atommüll-Lager in Ahaus teil. Auch in diesem Jahr konnten die gefährlichen und unsinnigen 152 Atommüll-Castor -Transporte aus Jülich wieder verhindert werden. Das ist auch der Verdienst einer kraftvollen und ausdauernden Anti-Atom-Bewegung!
Auf der Kundgebung appellierten Anti-Atomkraft-Initiativen an den Bund und das Land NRW, dass die drohenden Castor-Transporte „auf den maroden Autobahnen von NRW“ abgewendet werden müssen. Die aktuell ab Anfang 2026 geplante Verlagerung der Castor-Behälter solle abgesagt werden, so das Protestbündnis.
„Wir erwarten nun endlich politische Einsicht in Berlin und Düsseldorf und fordern deshalb nochmals eindringlich von Bund und Land, die Bedingungen für einen dauerhaften Verbleib des Jülicher Atommülls vor Ort zu schaffen. Noch ist es nicht zu spät! Ein mehrjähriger Atommüll-Marathon auf den Autobahnen ohne jeden Sinn und Verstand muss auf jeden Fall vermieden werden“, so Janna Dujesiefken von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“.
„Die Bundesregierung und die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen (NRW) sind aufgefordert, eine Lösung zu finden“, sagte auch der Sprecher vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Matthias Eickhoff, dem Evangelischen Pressedienst (epd).
„Mein Anliegen ist, für größtmögliche Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger und auch möglichst wenig Unruhe zu sorgen“, so Karola Voß, Bürgermeisterin der Stadt Ahaus auf der Kundgebung.
– Pressemitteilung der Anti-Atom-Organisationen
– hier ein Bericht im WDR
– Pressemeldung auf epd
Fotos: Helge Bauer / .ausgestrahlt
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Stichwort: "CastorStoppen"


