#castor-TICKER Ahaus
Ticker zum Protest gegen die Atommüll-Lawine von Jülich nach Ahaus.
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Bislang ist unbekannt, wann das Urteil des Verwaltungsgericht Berlin in der Klage des BUND gegen den Sofortvollzug der Castortransporte von Jülich nach Ahaus kommt. Vor Weihnachten nannte das Gericht den Zeitpunkt „Ende 2025“ oder „Anfang 2026“.
Da spontaner Protest zwischen den Feiertagen schwierig ist, ist nun ein nächster Termin festgesetzt worden:
7. Januar – 18 Uhr – Doppel-Mahnwache
Ahaus Rathaus & Jülich Forschungszentrum(Damit entfallen die angekündigten Mahnwachen, die einen Tag nach Urteilsverkündigung stattfinden sollten.)
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Der BUND NRW klagt gegen den Sofortvollzug der Castortransporte von Jülich nach Ahaus: Heute morgen berichten die WDR2 Lokalnachrichten, dass das Verwaltungsgericht Berlin vor Weihnachten nicht zu einem Ergebnis kommen wird. Als wahrscheinlicher Termin wurde nun Anfang Januar genannt.
Eine Entscheidung über den Transport nach Ahaus „fällt laut Gericht erst Ende 2025 oder Anfang 2026“, heißt es in den Medien.
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Nach dem Scheitern des Antrags der LINKE im Bundestag hat nun das Verwaltungsgericht Berlin das letzte Wort im Streit um den Verbleib der Castoren aus Jülich. Wie das Parlament schreibt, wolle das Gericht „noch im Dezember“ über den Eilantrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) entscheiden.
Am Tag danach um 18 Uhr rufen Atomkraftgegner:innen in Ahaus am Rathaus und vor dem Forschungszentrum Jülich zu spontanen Mahnwachen auf.
–> zum Bericht in Das Parlament
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In der gestrigen Sitzung des Bundestags am 18. Dezember wurde der Antrag der Linken, der zum Ziel hatte, die Castortransporte von Jülich nach Ahaus doch noch zu verhindern, mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und AfD abgelehnt. Die Grünen enthielten sich.
„Die Atommülltransporte drohen, weil Bund und Land NRW nicht gewillt waren und sind, eine zukunftsweisende Lösung am Standort Jülich in gemeinsamer Verantwortung herbeizuführen“, so Hubertus Zdebel, atompolitischer Sprecher der Linken in NRW. „Solange die eigentliche Endlagerfrage nicht geklärt ist, ist es widersinnig, Atommüll von einem Zwischenlager ins nächste zu transportieren. Noch dazu, wo die Genehmigung für das Zwischenlager in Ahaus bereits 2036 ausläuft. Dann geht das Spiel von vorne los, denn ein Endlager gibt es noch lange nicht.“
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Noch in dieser Woche könnte das Verwaltungsgericht Berlin über die Eilklage des BUND NRW gegen den Sofortvollzug der Transportgenehmigung für Jülich-Ahaus entscheiden. Falls das Urteil für uns negativ ist, finden am Tag danach um 18 Uhr am Rathaus Ahaus sowie vor dem Forschungszentrum Jülich spontane Mahnwachen statt.
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Fast zeitgleich zur Demo vor den Zwischenlagertoren in Ahaus umrundeten am dritten Advent Aktivistinnen und Aktivisten in Gorleben das baugleiche Lager. Der sonntägliche Spaziergang an den Atomanlagen in Gorleben, der normaler Weise rund um das ehemalige Endlagerbergwerk stattfindet, führte aus Solidarität mit Ahaus rund um das Gelände mit den beiden Atommülldeponien.
„Wir sind uns einig, dass der Atommüll dort möglichst sicher verwahrt werden soll, wo er gelagert wird, bis er dann nur noch einmal bewegt wird, nämlich wenn ein Endlager in Deutschland den Betrieb aufnimmt“, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).

Foto: BI Lüchow-Dannenberg / Kai Horstmann
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300 Menschen nahmen heute am weihnachtlichen Sonntagsspaziergang am Atommüll-Lager in Ahaus teil. Auch in diesem Jahr konnten die gefährlichen und unsinnigen 152 Atommüll-Castor -Transporte aus Jülich wieder verhindert werden. Das ist auch der Verdienst einer kraftvollen und ausdauernden Anti-Atom-Bewegung!
Auf der Kundgebung appellierten Anti-Atomkraft-Initiativen an den Bund und das Land NRW, dass die drohenden Castor-Transporte „auf den maroden Autobahnen von NRW“ abgewendet werden müssen. Die aktuell ab Anfang 2026 geplante Verlagerung der Castor-Behälter solle abgesagt werden, so das Protestbündnis.
„Wir erwarten nun endlich politische Einsicht in Berlin und Düsseldorf und fordern deshalb nochmals eindringlich von Bund und Land, die Bedingungen für einen dauerhaften Verbleib des Jülicher Atommülls vor Ort zu schaffen. Noch ist es nicht zu spät! Ein mehrjähriger Atommüll-Marathon auf den Autobahnen ohne jeden Sinn und Verstand muss auf jeden Fall vermieden werden“, so Janna Dujesiefken von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“.
„Die Bundesregierung und die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen (NRW) sind aufgefordert, eine Lösung zu finden“, sagte auch der Sprecher vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Matthias Eickhoff, dem Evangelischen Pressedienst (epd).
„Mein Anliegen ist, für größtmögliche Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger und auch möglichst wenig Unruhe zu sorgen“, so Karola Voß, Bürgermeisterin der Stadt Ahaus auf der Kundgebung.
– Pressemitteilung der Anti-Atom-Organisationen
– hier ein Bericht im WDR
– Pressemeldung auf epd
Fotos: Helge Bauer / .ausgestrahlt
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„Autobahnen sind gefährliche Orte: Schwere Unfälle, Großbaustellen, marode Brücken und Straßen – es kann jederzeit zu einer folgenreichen Ausnahmesituation kommen. Dazu kommen bei Atomtransporten mit hochradioaktivem Atommüll noch die Gefahren durch Drohnen“, so Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ in Jülich in einer aktuellen Pressemitteilung.
Anlass ist ein folgenreicher Brand eines Schwerlasttransporters mit umfangreichen Staus gestern am Autobahnkreuz Kaiserberg auf der A3 sowie ein schwerer Unfall eines Gefahrguttransporters auf der A46 bei Haan. Beide Ereignisse „unterstreichen die enormen Gefahren, die durch Castor-Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus – quer durch NRW – drohen“. Wir fordern von der NRW-Landesregierung und der Bundesregierung ganz klar, auf diesen jahrelangen, hochriskanten und völlig überflüssigen Atommüll-Marathon auf den Autobahnen von NRW zu verzichten. Stattdessen muss endlich eine Weiterlagerung vor Ort in Jülich ermöglicht werden.
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Ein aktueller Unfall unterstreicht unsere Forderung, die Pläne für die Castor-Lawine von Jülich nach Ahaus sofort zu stoppen:
Heute morgen legte ein brennender Schwerlasttransporter die Autobahn A3 im Autobahnkreuz Kaiserberg lahm – genau dort, wo vor einiger Zeit die Autobahn absackte und sich ein Probe-Castor verfuhr und mitten im Autobahnkreuz wieder zurücksetzen musste. Dazu kommt der aktuelle Bericht zu den maroden Brücken in NRW, weil das Land keine Ahnung hat, welche und wieviele Schwertransporte eigentlich unterwegs sind.
Alles paletti also für 152 Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus mit jeweils 130 Tonnen?
Wir sagen ganz klar nein und fordern erneut den Abbruch der Castor-Vorbereitungen – wir brauchen eine Weiterlagerung in Jülich!
(aus dem aktuellen Rundbrief von Sofa Münster)
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Der Sonntagsspaziergang in Gorleben wird am kommenden Sonntag nicht um das ehemalige Endlagerbergwerk herumführen, aus einem besonderen Anlass steht das Zwischenlagergelände im Fokus. Denn am Sonntag wird in Ahaus vor den Toren des Zwischenlagers demonstriert.
„Die Castorhallen in Gorleben und Ahaus sind baugleich und nicht hinreichend gegen Flugzeugabsturz oder Drohnen ausgelegt“, mahnt Wolfgang Ehmke, Sprecher der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg.
hier mehr: BI Ahaus / BI Lüchow-Dannenberg
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Es gibt Hinweise, dass der Parkplatz „Holtwicker Mark“ an der A31 kurz vor der Abfahrt Legden/Ahaus derzeit „renoviert“ wird. Es könnte sein, dass dieser letzte Autobahn-Parkplatz vor dem Landstraßen-Finale Richtung Zwischenlager derzeit „Castor-tauglich“ aufbereitet wird, um dort die Konvois nochmal neu ordnen zu können für das letzte Teilstück.
Wir freuen uns über weitere Infos von der möglichen Transportstrecke!

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Kommt nächsten Sonntag, 14.12., um 14 Uhr zum großen Castor-Sonntagsspaziergang am Atommülllager in Ahaus-Ammeln (Schöppinger Landstraße), um gemeinsam zum Jahresende zu feiern und uns auf die kommenden Proteste einzustimmen – wir sind entschlossen und wir können gemeinsam die Castor-Lawine stoppen!
Und hier wichtige Anreiseinfos für nächsten Sonntag:
Mit den Öffis nach Ahaus:
Münster Hbf (Bussteig B3): 12.07 Uhr, Bus S70 bis Ahaus Bhf.
Dortmund Hbf: 11.53 Uhr, RB51 – via Lüdinghausen (12.29), Dülmen (12.39), Coesfeld (13.00)
Gronau Bhf: 13.22 Uhr, RB51Ahaus Bhf: 13.45 Uhr kostenloser Shuttle-Bus zum Zwischenlager, Rückfahrt gegen ca. 16 Uhr nach der Demo
Mit dem Auto:
Früher wollte die Polizei die Landstraße für uns nur höchst ungerne ganz sperren, doch nun tut sie dies aufgrund der allgemeinen Sicherheitslage von selbst – die Polizei sperrt aus der Innenstadt an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Ring und aus Richtung Schöppingen an der Düstermühle.WICHTIG: Für die Demo ist die Straße offen – bitte fahrt langsam an die Sperren ran, sagt, dass ihr zur Demo wollt und auf geht’s. Wir haben die Zusage der Polizei, dass das reibungslos laufen wird. Wir haben das nach der Demo am 31. August ausführlich mit der Polizei nachgearbeitet und setzten jetzt bis zum Beweis des Gegenteils darauf, dass das funktionieren wird.
Zur Sicherheit: Das sind KEINE Kontrollpunkte zur Ausweiskontrolle o.ä., sondern nur Sperren, um den Durchgangsverkehr fernzuhalten.
Wir kommunizieren das hier ganz offen, damit es keine Missverständnisse gibt und niemand durch die Felder irrt auf der Suche nach der Demo – wir sind wie gewohnt direkt vor dem Zwischenlager.
Tag X16 - 9./10.9.2026
22.50 Uhr - Abfahrt in Jülich
0.45 Uhr - Dreieck Bottrop
ca. 2.00 Uhr - Ankunft in Ahaus
Tag X15 - 8./9.9.2026
22.05 Uhr - Abfahrt Jülich
23.40 Uhr - Rheinbrücke auf der A42 bei Duisburg
1.15 Uhr - Ankunft Zwischenlager Ahaus
Transportstrecke
RÜCKBLICK
Tag X14 - 20./21.8.2026
22.45 Uhr - Abfahrt des Castortransports in Jülich
0.15 - Duisburg, Rheinbrücke
1.45 Uhr - Ankunft Ahaus
Tag X13 - 19./20.8.2026
22.00 Uhr - Abfahrt des Castortransports in Jülich
0.45 Uhr - Ankunft in Ahaus
Tag X12 - 5./6.8.2026
22.45 Uhr - Abfahrt in Jülich
1.45 Uhr - Ankunft Ahaus
Tag X11 - 4./5.8.2026
21.45 Uhr - Abfahrt in Jülich
0.45 Uhr - Ankunft Ahaus
Tag X10-2 - 23./24.7.2026
21.45 Uhr - Abfahrt in Jülich
22.58 Uhr - kurz vor dem Kreuz Kamp-Lintfort
0.45 Uhr - Ankunft Ahaus
Tag X10 - 22./23.7.2026
ca. 22.50 Uhr - Vorkonvoi startet in Jülich
23.00 Uhr - technischer Defekt stoppt Castor vor Start
Tag X9 - 21./22.7.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 143.
21.45 Uhr - Abfahrt in Jülich
22.15 Uhr - A44, Kreuz Holz
23.00 Uhr - A57, vor der A42
0.15 Uhr - Gescher
ca. 0.45 Uhr - Ankunft Ahaus
Tag X8 - 15./16.7.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 144.
ca. 23.00 Uhr - Abfahrt in Jülich
ca. 0.30 Uhr - Rheinbrücke A42
ca. 2.00 Uhr - Ankunft Ahaus
Tag X7 - 14./15.7.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 145.
22.00 Uhr - Abfahrt Jülich
23.15 Uhr - Rheinbrücke / A42
ca. 1.00 Uhr - Ankunft Ahaus
Tag X6 - 8./9.7.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 146.
ca. 22.45 Uhr - Abfahrt in Jülich
ca. 23.20 Uhr - Kreuz Holz Richtung Neuss
ca. 0.30 Uhr - A42, Rheinbrücke bei Duisburg
ca. 2.15 Uhr - Ankunft Ahaus
Tag X5 - 7./8.7.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 147.
kurz vor 22.00 Uhr - Abfahrt in Jülich
22.30 Uhr - Kreuz Holz
23.30 Uhr - Kreuz Moers
23.45 Uhr - Rheinbrücke A42
0.35 Uhr - A31, Höhe Borken
1.30 Uhr - Ankunft Ahaus
Tag X4 - 20./21.5.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 148.
ca. 21.45 Uhr - Abfahrt in Jülich
ca. 23.10 Uhr - Rheinbrücke auf der A42 bei Duisburg
0.20 - Gescher
ca. 1.00 Uhr - Ahaus Zwischenlager
Tag X3 - 5./6.5.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 149.
ca. 21.45 Uhr - Abfahrt in Jülich
23.30 Uhr - A42, kurz vor dem Kreuz Oberhausen-West
1.15 Uhr - Ahaus Zwischenlager
Tag X2 - 21./22.4.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 150.
ca. 23.00 Uhr - Abfahrt Jülich wegen technischem Defekt verspätet
2.20 Uhr - Bottrop
3.35 Uhr - Ahaus Zwischenlager
Tag X1 - 24./25.3.2026
Transportiert wurde ein Behälter. In Jülich warten noch 151.
22.07 Uhr - Abfahrt Jülich
0.10 Uhr - A42, Rheinbrücke
2.00 Uhr - Ahaus Zwischenlager
Kontakte & Infos:
Jülich - stop.westcastor@posteo.de
https://www.westcastor.org
Signal-Liste / SMS-Info: 0176 52270865
Ahaus - mail@bi-ahaus.de
https://bi-ahaus.de/
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Münsterland:
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Überregional:
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