ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

Transportvorbereitungen haben begonnen

Die Abfahrt des nächsten Atommülltranspots aus Jülich wird konkret: Sichtbare Vorbereitungen für den dritten Castor haben begonnen. Ein Verladekran ist aufgebaut und der Spezial-Tieflader auf dem Gelände des Forschungszentrums zu sehen. Mit der Abfahrt ist vermutlich um ca. 22 Uhr zu rechnen. Zwischen 2 und 3 Uhr sollte der Castor Ahaus erreichen.

Unterdessen hat das Polizeipräsidium Münster als federführende Versammlungsbehörde in einem Punkt völlig die Realität aus den Augen verloren: Beim zweiten Castor hatte eine einzige Atomkraftgegnerin in Jülich einen Tennisball dabei, um den Anwesenden und der Presse anschaulich die ungefähre Größe der Brennelementekugeln zu verdeutlichen. Das sah die Polizei vor Ort sehr kritisch und nun wurde von der Polizeiführung in Münster allen Versammlungsanmelder:innen in Jülich und Ahaus explizit und proaktiv die Nutzung von Tennisbällen auf den Versammlungen untersagt! Auf Rückfrage kam als Begründung, Tennisbälle könnten als „Wurfgeschosse“ benutzt werden, insbesondere auf Autobahnbrücken. mehr dazu hier

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Stichwort: "CastorStoppen"

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