ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

Soli-Grüße aus Gorleben

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg sendet solidarische Grüße ins Münsterland. Jahrzehntelang war Gorleben Zielort für Atomtransporte und damit Protestspot in der Auseinandersetzung um den Atomausstieg & Atommüll.

In Gorleben steht eine baugleiche Zwischenlagerhalle wie in Ahaus, auch nicht ausreichend gegen Einwirkungen von Außen (Anschläge, Unfälle) geschützt. Die Betriebsgenehmigung endet schon 2034. Aktuell will der Betreiber BGZ deshalb die Lagerzeit um 80-100 Jahre verlängern. Während sich die Bedrohungslage auch bei uns dramatisch ändert (siehe Ukraine / Iran), sind keinerlei bauliche Nachrüstung angekündigt. Dagegen wehren wir uns! Der Atommüll muss für die kommenden Jahrzehnte oder sogar -hunderte so sicher wie möglich verwahrt werden, denn ein Endlager ist nicht in Sicht. In den „Kartoffelscheunen“ von Gorleben und Ahaus ist „größtmögliche Sicherheit“ nicht möglich. Perspektivlose, gefährliche Transporte offenbaren die Verzweiflung im Umgang mit den Giftstoffen, die tausende Jahre absolut sicher verwahrt werden müssen.

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Stichwort: "CastorStoppen"

Don ́t nuke the climate! Stellen wir uns quer!