ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

Castortransport nach Brokdorf genehmigt

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat nun die erforderliche Transportgenehmigung gemäß § 4 AtG für den Rücktransport von Atommüll aus der britischen Plutoniumfabrik Sellafield ins norddeutsche Atomkraftwerk Brokdorf erteilt. Diese „Rückführung“ soll „im Laufe des Jahres 2026“ stattfinden, heißt es von  der GNS Gesellschaft für Nuklear‑Service mbH, die im Auftrag der deutschen AKW-Betreiber den „Rücktransport“ durchführt. Zur Anladung der sieben Castor-Behälter soll ein „deutscher Seehafen“ genutzt werden. Die Transportgenehmigung ist bis Jahresende gültig. Aus Sicherheitsgründen werden weder der Transporttermin noch die genaue Transportstrecke vorab bekanntgegeben.

Aktuell gehen wir davon aus, dass die Behälter wieder in Nordenham umgeschlagen werden, dann per Eisenbahn bis zum Gelände des AKW Brunsbüttel rollen. Von dort findet ein Straßentransport bis nach Brokdorf statt. – die mögliche Transportroute hier

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Stichwort: "CastorStoppen"

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