ES IST NOCH NICHT VORBEI
Neue CASTOR-Transporte geplant!
CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
AKTUELLES
Wird es doch ein weiteres „Castor-freies“ Jahr?
Anti-Atom-Initiativen haben auf ihren Brandbrief an NRW-Innenminister Reul eine von ihm persönlich gezeichnete Antwort erhalten. Darin bestätigt Reul, dass zunächst der Rechtsweg „rechtskräftig“ abgeschlossen sein müsse, bevor die Polizei über Transporttermine entscheide. Der BUND hatte gegen die Transportgenehmigung eine Klage eingereicht, eine Entscheidung wird „im Dezember“ erwartet. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung BASE hat für Antworten auf die Klage beim Verwaltungsgericht Berlin eine Fristverlängerung bis zum 3. Dezember erbeten.
Reul fordert außerdem nun auch ein Strahlenschutzkonzept für die Begleitpolizei, was Erarbeitungszeit benötigt.
„Es könnte aufgrund der neuesten Entwicklungen tatsächlich sein, dass wir auch dieses Jahr erfolgreich ohne einen einzigen Castor nach Ahaus über die Bühne bekommen – das wäre ein riesiger Erfolg für unsere Arbeit und zeigt, wie wirksam unser praktischer, politischer und juristischer Protest ist!“, schreibt Sofa Münster in ihrem aktuellen Newsletter.
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Stichwort: "CastorStoppen"