ES IST NOCH NICHT VORBEI

Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.

AKTUELLES

Wann rollt Castor #21?

Nachdem in der vergangenen Woche die Behälter 19 und 20 in Ahaus angekommen sind, befinden sich noch 132 Castoren im Zwischenlager Jülich. Es gibt die Information, dass im Oktober jede Woche Dienstags und Mittwochs Atommüll durch NRW rollen soll – die Verantwortlichen ziehen also die Geschwindigkeit für die unnötige und gefährliche Verlagerung des Abfalls von einem in ein anderes unsicheres Zwischenlager an. Das wundert nicht, denn nachdem die ursprünglichen Planungen, drei Behälter gleichzeitig über 170km Autobahnen zu transportieren, nicht umgesetzt werden konnten, gibt es Herausforderungen mit der Genehmigung.

Zu einem Atomtransport morgen Abend (29. September) gibt es aktuell keine Bestätigung – ausschließen können wir aber leider nichts. Weil wir den Abtransport nicht ausschließen können, werden Aktivsti von Westcastor morgen vor dem Forschungszentrum stehen. Ab 20.30 Uhr an gewohnter Stelle: Ecke Wilhelm-Johnen-Str. / Stetternicher Staatsforst Straße.

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Stichwort: "CastorStoppen"

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