ES IST NOCH NICHT VORBEI

Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.

AKTUELLES

Noch drei Jahre lang regelmäßige Atommüllfahrten durch NRW?

Die Verlagerung der 152 Castoren von Jülich nach Ahaus dauert deutlich länger, als geplant war. Gedacht waren Konvois mit jeweils drei Behältern, doch es rollen „nur“ Einzeltransporte.

Eine Verlängerung der Transport-Genehmigung wird nötig sein, zeigt sich, nachdem nach 4,5 Monaten knapp 10% des Mülls verschoben wurde.

Aktuelle Infos besagen, dass sich die im August 2027 auslaufende Genehmigung nur ein einziges Mal und um ein Jahr verlängern lässt – also auf maximal 3 Jahre, damit bis August 2028. Danach müsste der gesamte Verschiebe-Prozess ganz neu beantragt werden!

Eine aktuelle Hochrechnung: 10% in 4,5 Monaten = 45 Monate, d.h. ab jetzt noch mehr als drei Jahre regelmäßig Atommülltransporte auf den Autobahnen in NRW – begleitet von Großeinsätzen der Polizei.

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Stichwort: "CastorStoppen"

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