ES IST NOCH NICHT VORBEI

Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.

AKTUELLES

Morgen Raddemo – statt Castor

Gut informierte Quellen berichten, dass es offenbar eine längere Castor-Pause gibt – und damit in dieser Woche der fünfte Atommüll-Transport von Jülich nach Ahaus nicht rollen wird.

Wir fordern den sofortigen Abbruch der gefährlichen und unnötigen Transporte – deshalb werden wir morgen (Mittwoch, 10. Juni) wieder gegen die größte Atommüll-Lawine in der deutschen Atom-Geschichte protestieren:

– Ahaus, 18.30 Uhr: Raddemo ab Bahnhof – durch die Innenstadt zum Zwischenlager. Abschluss dann an der Mahnwache Schorlemer Str./Schumacher-Ring

– Jülich, 19 Uhr: Mahnwache vor dem Forschungszentrum

Nur unser öffentlicher Protest bringt Bewegung in die Sache. Und unser Protest wirkt – der stolz verkündete Castor-Zwei-Wochen-Rhythmus ist völlig aus dem Takt – das ist ein erster Teilerfolg nach vier erfolgten Transporten.

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Stichwort: "CastorStoppen"

Don ́t nuke the climate! Stellen wir uns quer!