ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

„Bundesumweltministerium und NRW-Landesregierung haben politisch versagt“

In einer aktuellen Pressemitteilung kritisieren Anti-Atom-Initiativen das Bundesumweltministerium sowie die NRW-Landesregierung scharf:

„Anstatt eine transportfreie Lösung für Jülich zu erarbeiten, haben das Bundesumweltministerium und die NRW-Landesregierung politisch komplett versagt. Hier werden Tausende Polizisten ohne jeden Sinn und Verstand zusammengezogen – und das auf Jahre hinaus Dutzende Male. Doch keiner dieser gefährlichen Autobahn-Atommülltransporte trägt zur Entsorgung des hochradioaktiven Atommülls bei – auch Ahaus ist nur ein Zwischenlager, dessen Genehmigung schon 2036 ausläuft. Wie kann Politik so blind sein? Wir fordern auch in dieser Situation dringend aus der Düsseldorfer Staatskanzlei und dem NRW-Wirtschaftsministerium eine politische Initiative, um diesen Wahnsinn zu beenden, bevor es zu ernsten Unfällen und noch mehr Verschwendung knapper Personalressourcen kommt.“

Unterdessen wird immer mehr Polizei in Jülich und Ahaus zusammengezogen. Auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich sind die Zugmaschinen für die Tieflader sichtbar geparkt. Es ist davon auszugehen, dass der zweite von mindestens 50 weiteren Transporten heute Abend starten wird. Eine offizielle Bestätigung gibt es dazu nicht.

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Stichwort: "CastorStoppen"

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