ES IST NOCH NICHT VORBEI
Neue CASTOR-Transporte geplant!
CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
AKTUELLES
„Unter Hausarrest gestellt“
Anwohner:innen des Forschungszentrums Jülich, Absender der Castorbehälter, beschweren sich nach dem ersten Transport über das Vorgehen der Polizei: sie seien weder vorab informiert worden, sie hätten „unter Hauarrest“ gestanden. Zudem sei eine Straße, mit dem 100-Tonnen-Tieflader befahren worden, die nur für 3,5 Tonnen zulässig sein.
Es handelt sich ja nicht um eine „absolute Ausnahmesituation“, sondern es sollen mindestens weitere 50-60 Transporte folgen.
Die Verlagerung des Atommülls von einem Zwischenlager ins andere ist absurd und gefährlich genug. Doch Polizei und Behörden sollten sich dabei wenigstens an geltendes Recht & Gesetze halten.
Anmelder:innen und Teilnehmer:innen der Mahnwachen in Ahaus und Jülich berichten von erheblichen Einschränkungen, die Demonstrationsfreiheit wahrzunehmen. Die Polizei hat Zugangswege zu den angemeldeten Aktionen versperrt und Kommunikation erschwert.
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Stichwort: "CastorStoppen"