ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

Erster Atommüll-Transport erreicht Ahaus

Nach knapp vierstündiger Fahrt erreichte gegen 2.00 Uhr der erste Behälter von 152 aus Jülich sein nächstes Etappenziel auf dem Weg zum „Endlager“, das Zwischenlager Ahaus. Innerhalb der nächsten Monate müssen weitere 151 Castoren dorthin folgen. Der Transport wurde von Protesten begleitet. Mehr als 2.000 Polizisten sollen im Einsatz gewesen sein, ein 4km langer Konvoi aus Einsatzfahrzeugen begleitete den Tieflader. Ganze Autobahnabschnitte wurden gesperrt.

NRW-Innenminister Reul erklärte heute, er setze nun auf einen „Gewöhnungseffekt“, dass bei den nächsten Atommüllfahrten niemand mehr dagegen protestiere – und somit Aufwand und Kosten für die Polizei geringer ausfallen könnten. Doch die Mahnwachen von Atomkraftgegner*innen am Rande der Transportstrecke sind heutzutage nicht mehr die Rechtfertigung für die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen. Es geht um mögliche Anschläge oder schwere Unfälle!

Wann die nächsten Behälter rollen sollen, ist unklar.

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Stichwort: "CastorStoppen"

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