ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

Kosten: mindestens 150 Millionen Euro

Die geplanten Transporte von hoch radioaktivem Atommüll von Jülich nach Ahaus werden nach Angaben der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) mindestens 150 Millionen Euro kosten. Die Ausgaben für den begleitenden Polizeieinsatz über die Autobahnen Nordrhein-Westfalens seien in diesem Betrag noch nicht enthalten. Die Transporte sind laut dem JEN teuer, aber „immer noch günstiger, als am Forschungszentrum Jülich ein neues Zwischenlager für 400 Millionen Euro zu bauen.“

Vergessen wird in dieser Argumentation, die nur auf die Kosten blickt, dass der Atommüll in Ahaus nicht bleiben kann. Die Betriebsgenehmigung des Zwischenlagers endet 2036. Irgendwann muss der Müll in ein „Endlager“ gebracht werden. Ahaus ist also nur eine kurzfristige Zwischenstation. Das mit jedem Transport der 152 Castorbehälter verbundene Risiko eines schweren Unfalls oder Anschlags kann nicht in Kosten bemessen werden. Die Lösung muss sein, dass der Müll nicht transportiert wird, bis der endgültige Lagerort gefunden wurde.

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Stichwort: "CastorStoppen"

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