ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

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„Unter der Woche, nachts“ – bis zu 4500 Einsatzkräfte der Polizei sollen Castortransporte schützen

„Wenn es nach mir ginge, könnte ich auf die anstehenden Castortransporte gerne verzichten“, so NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). „Mir kann niemand erklären, warum wir den Atommüll jetzt von A nach B transportieren, obwohl er jahrelang ohne Genehmigung in Jülich stehen konnte“, so Landesvorsitzende Patrick Schlüter von der Gewerkschaft der Polizei NRW in der Rheinischen Post. „Jedem muss klar sein, dass Ahaus nur eine Zwischenlösung ist. In ein paar Jahren reden wir erneut über diese Einsätze.“

Die Vorbereitungen bei der Polizei sind abgeschlossen, zwischen 3500 und 4500 Einsatzkräfte sollen den Transport „mit großem Besteck“ auf seinen 170km schützen. „Dass der Starttermin für den ersten Transport jetzt nicht mehr Wochen entfernt in der Zukunft liegt – das ist allen Beteiligten klar“, so Schlüter. „Am plausibelsten ist, dass die Transporte unter der Woche und dann nachts stattfinden werden.“

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Stichwort: "CastorStoppen"

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