ES IST NOCH NICHT VORBEI

Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.

AKTUELLES

Castor-Mobilisierung in Hamburg

Auch wenn derzeit die Auseinandersetzungen um „Castoren“ zwischen Jülich und Ahaus toben, könnte im Frühjahr ein weiterer Atommülltransport durch Deutschland rollen. Absender ist die Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield in England, Ziel das Zwischenlager am norddeutschen Atomkraftwerk Brokdorf. Während es in Jülich um 152 LKW-Fahrten über die Autobahn geht, wird der Müll aus England mit dem Schiff nach Deutschland gebracht. Vermutlich in Nordenham findet eine Verladung auf Schienenwaggons statt, die Fahrt käönnte über Hamburg bis nach Brunsbüttel führen, von dort mit einem Tieflader nach Brokdorf.

In Hamburg wird zu Protesten gegen den gefährlichen Atomtransport mobilisiert, u.a. mit einer Plakatwand an der „Roten Flora“.

Infoveranstaltungen in Hamburg:

  • 26. Januar, 20.00 Uhr im Centro Sociale
  • 13. Februar, 20.00 Uhr in der Sauerkrautfabrik, Harburg
  • 20. Februar, 20.00 Uhr in der Roten Flora

Infoveranstaltung in Bremen:

  • Dienstag, 20.01.2026 um 19.30 Uhr im Infoladen Bremen, St. Pauli Str. 10-12
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Stichwort: "CastorStoppen"

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