ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

Castor über Duisburg? Infoveranstaltung am 22.1.

Möglicherweise liegt die A42 im Duisburger Norden auf der Atommüll-Strecke der Transporter von Jülich nach Ahaus, berichtet die WAZ. Darum lädt der BUND Duisburg am Donnerstagabend, 22. Januar, zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ins Soziokulturelle Zentrum Stapeltor. Kerstin Ciesla, stellvertretende Vorsitzende des BUND NRW und Vorsitzende des Duisburger Kreisverbandes wird ab 18.30 Uhr über die Geschichte des Atommülls in Jülich, die ursprünglichen drei Optionen für den Müll, die Klagen des BUND und über das Gutachten zu Terrorgefahren bei Castor-Transporten sprechen.

Die Probetransporte führten Ende 2023 auf Duisburger Stadtgebiet durch das Autobahnkreuz Kaiserberg (A3/A40), das Kreuz Duisburg (A40/A59), die A59 und die A42. Diese Route ist wegen der Ablastung der maroden Berliner Brücke (A59) auf 40 Tonnen nicht mehr möglich – ein Castortransporter wiegt insgesamt etwa 130 Tonnen. Eine mögliche andere Route führt über die A42, die unmittelbar durch Beeck und Beeckerwerth geht, aber auch an Baerl, Hamborn, Neumühl und Bruckhausen vorbei. Die Streckenführung unterliegt der Geheimhaltung.

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Stichwort: "CastorStoppen"

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