ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
20:10 Uhr – Pacific Grebe legt ab
In Begleitung eines Schleppers hat die Pacific Grebe am 2. April um 20.10 Uhr den Midgard Hafen von Nordenham wieder verlassen. Vier WSP-Boote begleiten die Grebe die Weser hinauf.
Möglicherweise ist es nicht der letzte Besuch des Atommüll-Frachters in Nordenham. Wahrscheinlich im kommenden Jahr soll ein weiterer Atomtransport mit ebenfalls sieben Castor-Behältern aus der Plutoniumfabrik Sellafield in England nach Deutschland durchgeführt werden, Ziel ist in dem Falle das norddeutsche Atomkraftwerk Brokdorf. Es ist durchaus denkbar, dass die erprobte Logistik des Nordenhamer Midgard-Hafens auch für diese Lieferung genutzt wird. – mehr zum Brokdorf-Transport hier



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Stichwort: "CastorStoppen"