ES IST NOCH NICHT VORBEI
Neue CASTOR-Transporte geplant!
CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
AKTUELLES
Keine Uran- und Castor-Transporte durch Münster!
Im Rat der Stadt Münster fordern die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Volt, Die Linke, der ÖDP sowie der Gruppe Die PARTEI den Transport von radioaktivem Material durch das Stadtgebiet künftig zu verbieten. Dabei geht es einerseits um Transporte von Uranhexafluorid im Zusammenhang mit der Urananreicherungsanlage in Gronau. Möglich ist aber auch, dass die angekündigten Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus oder vom Forschungsreaktor Garching in das Zwischenlager Ahaus über Münsteraner Stadtgebiet führen – die Antragsteller:innen nennen eine „mögliche Streckenführung über die Autobahn A1 im Westen Münsters“. Der Rat muss sich mit dem weitreichenden Antrag auf seiner nächsten Sitzung am 11. Februar beschäftigen.
Transporte in ein Zwischenlager stellen ein Risiko dar, Atommüll von einem ins andere Zwischenlager zu bringen ist keine dauerhafte Lösung – zumal die Genehmigung für das Zwischenlager Ahaus zeitlich befristet ist. Stattdessen soll radioaktiver Müll möglichst an den bisherigen Standorten verbleiben. – mehr zu dem Antrag hier
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Stichwort: "CastorStoppen"