ES IST NOCH NICHT VORBEI
Neue CASTOR-Transporte geplant!
CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
AKTUELLES
Gesucht: Castor-Hauben-Transporter aus Gorleben
05 März 2026
Wer hat diesen LKW mit dieser markanten „Haube“ gesehen? Hinweise an: info@castor-stoppen.de
Möglicherweise deutet dieser „Hauben-Transport“ auf Vorbereitungen für die Anlieferungen der sieben Castorbehälter aus England hin, die nach unseren Einschätzungen Brunsbüttel mit der Bahn erreichen und dort auf Straßentieflader – dort kommen dann diese Wetterschutzhaube zum Einsatz – umgeladen werden. Auf der Straße geht es dann auf die letzte Etappe bis zum AKW Brokdorf. Hinweis: es handelt sich NICHT um einen Atommüll-Transport. Es handelt sich auch nicht um den Tieflader, der später mit einem Castor-Behälter beladen wird. Dieses Fahrzeug dient nur dem Transport der leeren Wetterschutzhülle. Ein Zusammenhang mit den angekündigten Transporten Jülich – Ahaus ist ausgeschlossen.Atommüll kann man nicht stilllegen! Beteiligt euch am dezentralen Aktionstag am Samstag, 21.03.2026!
02 März 2026
Castor Transport? Das hört sich an wie eine Geschichte aus längst vergangener Zeit, und so ist es auch. Atomkraftwerke werden in Deutschland nicht mehr betrieben, aber der Atommüll – ups – den gibt es ja immer noch.
Und weil es in den nächsten Jahrzehnten auch kein End-Lager geben wird, wird der Atommüll hin- und hergeschoben, von irgendwo nach nirgendwo. Das planlose Verschieben von Atommüll von einem Ort zum nächsten ist gefährlich und versucht, die Ewigkeitslasten der Atomindustrie zu vertuschen. Ein nuklearer Hütchenspielertrick! Dem stellen wir uns entgegen.
Entlang der Transportstrecke von Nordenham über Bremen, Rotenburg, Buchholz, Hamburg, Elmshorn, Itzehoe nach Brunsbüttel und Brokdorf, oder auch einfach dort wo Du wohnst wollen wir am Samstag den 21. März zusammen mit Dir darauf aufmerksam machen, das sich Atommüll nicht stilllegen lässt, und bald wieder durch Norddeutschland rollt. Mit Plakaten (unter aabbuero@nadir.org bestellen), Puppen oder wonach Dir gerade ist, alleine oder mit Freund:innen, wir sind gespannt.
Weitere Infos auf Castor-stoppen.de, und schickt uns gerne Bilder von Eurer Aktion.

Plakatwand Rote Flora / Hamburg
Castor-Klage abgewiesen – Gericht macht den Weg frei für Atommüll-Lawine!
02 März 2026
Heute Nachmittag hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Klage des BUND NRW gegen den Sofortvollzug der Transportgenehmigung für die 152 Autobahn-Castoren von Jülich nach Ahaus zurückgewiesen. Damit ist nun der Weg frei für den Start der Atommüll-Lawine durch Nordrhein-Westfalen. Transporteur, Absender und Polizei hatten bereits erklärt, dass alle Vorbereitungen abgeschlossen seien. Zuletzt hieß es, man wolle das Gerichtsurteil abwarten.
Im Gegensatz zur ersten Instanz sieht das OVG beim BUND durchaus eine Berechtigung für eine Beschwerde, gegen die Beförderungsgenehmigung vorzugehen. Der Antrag sei aber nach Überzeugung des OVG „inhaltlich unbegründet“. Das öffentliche Interesse an einer baldigen Räumung des Lagers in Jülich, dessen Genehmigung bereits vor Jahren ausgelaufen sei, überwiege das Interesse der Kläger:innen. Die Eilentscheidung aus Berlin ist nicht anfechtbar.
„Wenn wesentliche Teile der Akten geheim bleiben und selbst im gerichtlichen Verfahren nicht vollständig überprüfbar sind, bleibt ein Rest an Unsicherheit bestehen“, so die stellvertretende Landesvorsitzende Kerstin Ciesla. Zudem ist die vom Gericht betonte Dringlichkeit der Transporte ist angesichts der seit zwölf Jahren hingenommenen Lagerung der Castoren im Zwischenlager nicht nachvollziehbar.
Möglich ist es nun, dass schon nächste, spätestens übernächste Woche der erste Transport rollen wird.
Kommt jetzt Samstag, 7. März, um 11.30 Uhr zur großen Demo nach Ahaus! Auftakt ist am Rathaus in der Fußgängerzone!
Wann rollt der erste Castor?
26 Februar 2026
Die Transportfirma Orano drohte schon im Dezember mit dem Beginn der Transporte. Mitte Januar hieß es von der Jülicher Entsorgungsgesellschaft, auf dessen Gelände sich die 152 Castorbehälter befinden, „alle internen Vorbereitungen“ seien „abgeschlossen“, man sei „aus technischer Sicht“ bereit für den Start der Abtransporte. Ebenfalls im Januar erklärte die Polizei Münster, sie sei auf die Castortransporte von Jülich nach Ahaus „vorbereitet“: Die Einsatzplanung sei weitgehend abgeschlossen und könne zeitnah umgesetzt werden…
Aber: Derzeit klagt noch der BUND NRW vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gegen den Sofortvollzug der Transportgenehmigung. Ob es vor Ostern noch ein Transportzeitfenster für den Beginn der größten Atommülllawine in der Geschichte der Bundesrepublik gibt, hängt nun primär vom OVG ab. Der Zeitplan dort ist nach unseren Informationen noch völlig offen.
Sobald es neue Infos gibt, erfahrt ihr sie im Ticker, via WhatsApp, auf Mastodon oder Bluesky – oder in unserem Newsletter
Erstmal steht die nächste große Demo in Ahaus an: Am Samstag, 7. März werden wir wieder auf die Straße gehen und fordern, die Atomtransporte sofort zu stoppen.
Atommüll aus Berlin rollt „nicht vor 2027“ nach Ahaus
22 Februar 2026
Unter dem Titel „Die ungelöste Erbfrage des Reaktors am Wannsee“ berichtet RBB24 zum angekündigten Atommüll-Transport aus dem Forschungsreaktor Berlin in das nordrhein-westfälische Zwischenlager Ahaus: Das Helmholtz-Zentrum Berlin, das den Reaktor BER-II bis 2019 betrieben hat, rechnet laut Berliner Umweltverwaltung nicht damit, vor 2027 mit dem Abtransport des radioaktiven Abfalls beginnen zu können. Es handelt sich um 66 hochradioaktive Brennelemente, die in Transport- und Lagerbehältern vom Typ „Castor“ per LKW transportiert werden sollen.
Atommüll soll auch aus Bayern kommen
Aus dem Forschungsreaktor FRM-II in Garching bei München ist ebenfalls die Anlieferung von Atommüll nach Ahaus angekündigt worden. Im August 2025 wurden die Genehmigungen zur Aufbewahrung von bis zu 21 Castor-Behältern und der Transport von vorerst zwei Castoren mit 10 Brennelementen in zwei Straßentransporten genehmigt. Die Beförderungsgenehmigung ist bis Ende Mai 2027 gültig. Einen Transporttermin gibt es bisher offiziell nicht, die Planungen unterliegen der Geheimhaltung.
Jeder Atommüll-Transport ist gefährlich und birgt das Risiko schwerer Unfälle oder eines Anschlags. In Ahaus kann der Atommüll nicht bleiben. Es ist eine ratlose Atommüllverschiebung „von irgendwo nach nirgendwo“. Deshalb ist unsere Antwort: Protest.
Brokdorf-Castor-Info am 19.2. in Elmshorn
04 Februar 2026
Das planlose verschieben von Atommüll von einem Ort zum Nächsten ist gefährlich und versucht die Ewigkeitskosten der Atomindustrie zu vertuschen. Die mögliche Transportroute für den angekündigten Castortransport von Sellafield nach Brokdorf führt „im Frühjahr 2026“ u.a. durch Hamburg, Pinneberg, Elmshorn und Itzehoe.
Am Donnerstag, 19. Februar findet um 19 Uhr im Linken Zentrum in der Friedenstraße 2, Elmshorn eine Veranstaltung statt: Hintergrundinfos über Atomkraft und Atommüll und was geplant ist.
Eine Veranstaltung von Antifa Pinneberg – Antifaschistische Initiative Kreis Pinneberg & Die Linke Kreisverband Pinneberg mit dem Anti-Atom-Büro Hamburg.
Castor Alarm Frühjahr 2026! Infoveranstaltung 24.02.2026, 19 Uhr, Köln Kalk
03 Februar 2026
Castor Transport? Das hört sich an, wie eine Geschichte aus längst vergangener Zeit, und so ist es auch. Atomkraftwerke werden in Deutschland nicht mehr betrieben, aber der Atommüll – ups, den gibt es ja immer noch. Und weil es in den nächsten Jahrzehnten auch kein Endlager geben wird, wird der Atommüll hin und her geschoben, von irgendwo nach nirgendwo. In diesem Frühjahr innerhalb von NRW von Jülich nach Ahaus und international von der britischen Plutoniumfabrik Sellafield in das ehemalige AKW Brokdorf in Norddeutschland.
Und während Trump und Söder den Bau neue Reaktoren fordern, plant Microsoft einen US-Reaktor für KI-Rechenzentren wieder in Betrieb zu nehmen. Alles, ohne dass die grundlegenden Probleme der Atomkraft, wie die Atommüllproblematik und die Ewigkeitskosten, gelöst wären.
Warum Tech-Bros und die Rechten Atomkraft so toll finden, welche Gefahren von ihr (immer noch) ausgehen, was es mit dem „deutschen“ Atommüll im Ausland auf sich hat und was wir gemeinsam gegen all dies tun können diskutieren wir mit einem Experten vom Anti-Atom-Büro Hamburg.
Dienstag, 24.02.2026, 19:00 Uhr, Veranstaltungsraum im Hinterhof, Gremberger Str. 42, 51105 Köln-Kalk
7. März – Demo in Ahaus
29 Januar 2026
Samstag, 7. März, 11.30 Uhr: Große Demo in Ahaus ab Rathaus – wir ziehen wieder auf die Castor-Strecke in Ahaus!
Es wird Ernst: Seit Jahren ringen wir darum, dass die 152 Castoren mit dem hochradioaktiven Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich genau dort bleiben, bis ein geeignetes, für zehntausende Jahre sicheres Endlager gefunden wird. Dazu muss vor Ort in Jülich ein neues, möglichst sicheres Zwischenlager gebaut werden. Auch gegen die geplanten Castor-Transporte aus Garching und Berlin über die Autobahnen nach Ahaus wehren wir uns intensiv.
Aktuell klagt noch immer der BUND NRW vor dem OVG Berlin-Brandenburg gegen den Sofort-Vollzug der Transportgenehmigung und für das Verbandsklagerecht in Atomfragen. Doch vor wenigen Tagen teilte uns NRW-Innenminister Reul mit, die Polizei stünde schon „auf Abruf“ bereit und auch das bislang noch fehlende Strahlenschutzkonzept für die begleitenden Polizist:innen sei im Prinzip fertig.
Deshalb rufen wir für Samstag, 7. März, zu einer großen Demo in Ahaus auf! Die Auftakt-Kundgebung beginnt um 11.30 Uhr auf dem Rathausplatz vor dem Rathaus in der Innenstadt. Danach geht es zur Castor-Strecke, wo wir auf der zentralen Kreuzung Richtung Zwischenlager eine weitere Kundgebung machen.
Mit der Demo geht es uns nicht nur um die gefährlichen und unsinnigen Castor-Transporte nach Ahaus. Wenige Tage vor dem 15. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima demonstrieren wir auch mit Nachdruck für die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau, der Brennelementefabrik Lingen und des Forschungsreaktors Garching – wir fordern die konsequente Vollendung des Atomausstiegs! Wir wenden uns zudem gegen die AKW-Neubaupläne in den benachbarten Niederlanden sowie in Polen, Tschechien, Ungarn und anderen Ländern.
Atomkraft löst nicht die Energieprobleme der Zukunft – wir fordern eine konsequente, bürgernahe und fossilfreie Energiewende!!
Es gibt am 7. März in Ahaus viele Themen, für die wir auf die Straße gehen – seid mit dabei!
Demoaufruf hier / alle Infos: bi-ahaus.de

Castor Alarm Frühjahr 2026! Infoveranstaltung 9.2. in Kiel
25 Januar 2026
Castor Transport? Das hört sich an wie eine Geschichte aus längst vergangener Zeit, und so ist es auch. Atomkraftwerke werden in Deutschland nicht mehr betrieben, aber der Atommüll – ups, den gibt es ja immer noch. Und weil es in den nächsten Jahrzehnten auch kein End-Lager geben wird, wird der Atommüll hin und her geschoben, von irgendwo nach nirgendwo.
In diesem Fall von der britischen Atomfabrik Sellafield, die vor rund 70 Jahren für das britische Atomwaffenprogramm gebaut wurde, zum „Zwischenlager“ des ehemaligen AKW Brokdorf, dass in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut wurde. Wobei „Zwischen“ eigentlich ein Scherz ist, denn aktuell geht die die Bundesgesellschaft für Endlagerung davon aus, das sie irgendwann zwischen 2046 und 2074 einen neuen Endlager Standort benennen wird, der dann ja nur noch gebaut werden müsste – gute 100 Jahre, nachdem 1977 der Endlagerstandort Gorleben benannt wurde.
Real: Atommüllverschiebung als Endlagerkonzept. Seit Beginn der Produktion von Atommüll wird dieser hin und her geschoben, mit dem Hinweis das es irgendwann einmal ein sagenumwobenes „End“-lager geben wird, mit dem wir dann alle Sorgen los sind, weshalb es ja auch „Entsorgung“ heist.
Diese sinnlose Atommüllverschiebung machen wir nicht mit!
Wir wissen auch nicht, wohin mit dem Atommüll, wussten es noch nie, und waren deshalb immer dagegen ihn zu produzieren. Das planlose verschieben von Atommüll von einem Ort zum Nächsten ist gefährlich, und versucht die Ewigkeitskosten der Atomindustrie zu vertuschen. Ein nuklearer Hütchenspielertrick – da machen wir nicht mit.
Mögliche Transportrouten, Hintergrundinfos über Atomkraft und Atommüll und was deshalb geplant ist erfahrt Ihr am Mo, 9.2. um 20 Uhr im Stadtteilladen Anni Wadle in Kiel (Kieler Str.12) life oder auf Castor-stoppen.de
Castor-Mobilisierung in Hamburg
20 Januar 2026
Auch wenn derzeit die Auseinandersetzungen um „Castoren“ zwischen Jülich und Ahaus toben, könnte im Frühjahr ein weiterer Atommülltransport durch Deutschland rollen. Absender ist die Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield in England, Ziel das Zwischenlager am norddeutschen Atomkraftwerk Brokdorf. Während es in Jülich um 152 LKW-Fahrten über die Autobahn geht, wird der Müll aus England mit dem Schiff nach Deutschland gebracht. Vermutlich in Nordenham findet eine Verladung auf Schienenwaggons statt, die Fahrt käönnte über Hamburg bis nach Brunsbüttel führen, von dort mit einem Tieflader nach Brokdorf.
In Hamburg wird zu Protesten gegen den gefährlichen Atomtransport mobilisiert, u.a. mit einer Plakatwand an der „Roten Flora“.
Infoveranstaltungen in Hamburg:
- 26. Januar, 20.00 Uhr im Centro Sociale
- 13. Februar, 20.00 Uhr in der Sauerkrautfabrik, Harburg
- 20. Februar, 20.00 Uhr in der Roten Flora
Infoveranstaltung in Bremen:
- Dienstag, 20.01.2026 um 19.30 Uhr im Infoladen Bremen, St. Pauli Str. 10-12
SPENDENKONTO
Sued-Westdeutsche
Anti-Atom-Initiativen
IBAN: DE 54 4306 0967 6020 2675 01
BIC: GENODEM1GLS
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Stichwort: "CastorStoppen"

