ES IST NOCH NICHT VORBEI
Neue CASTOR-Transporte geplant!
CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
AKTUELLES
Pressemitteilung: Atomtransport nach Deutschland hat begonnen
11 Juni 2026 | Allgemein, brokdorf
„Solange für den bisher entstandenen Atommüll keinerlei tragfähiges Konzept zur dauerhaften Lagerung existiert, müssen Atomtransporte unterbleiben. Jeder CASTOR-Transport ist einer zu viel, weil er nur das nukleare Risiko geografisch verschiebt, das Dilemma der unlösbaren sicheren Verwahrung von Atommüll jedoch bleibt: ein gigantischer, riskanter und teurer Verschiebebahnhof, der das Problem nicht um einen Millimeter verkleinert.“
Am Transportabend (Mittwoch, 17.06.) wird es eine durchgehende Mahnwache hinter dem S-Bahnhof Hamburg-Barmbek (Krüsistraße Ecke Fuhlsbüttler) geben. Auch an anderen Orten entlang der möglichen Transportstrecke und am Ziel sind Protestaktionen geplant. – es gibt weiterhin kein vertretbares Endlager-Konzept für den vorhandenen Atommüll – CASTOR-Zwischenlager werden zu gefährlich ungeeigneten Langzeitlagern – Atommüll ist nur ungefährlich, wenn er nicht entsteht: Brennelementefabrik in Lingen und Urananreicherung in Gronau beenden! – Atomkraft ist kein Klimaretter Pressekontakt Bündnis CASTOR-stoppen: Pressetelefon: Tel. 0176 7802 7597 Sprecherin Kerstin Rudek Tel. 015902154831Atommüll-Transport aus England hat offenbar begonnen
09 Juni 2026 | Allgemein, brokdorf
Eine Lieferung von Atommüll in Castorbehältern aus der britischen Plutoniumfabrik Sellafield mit Ziel Zwischenlager Brokdorf in Schleswig-Holstein hat offenbar begonnen. Im Hafen Barrow-in-Furness würden die Behälter auf das Spezialschiff „Pacific Grebe“ verladen, heißt es aus gut informierten Kreisen. Nach Barrow wurden die Castorbehälter vom Typ HAW28M, befüllt mit hochradioaktiven Abfällen, per Eisenbahn gebracht. Die englischen Aktivist:innen rechnen „bald“ mit der Abfahrt des Schiffes mit Ziel Deutschland.
Die Überfahrt über die Nordsee dauert etwa 5 Tage. Angelaufen wird ein „deutscher Seehafen“, vermutlich Nordenham. Von dort geht die Reise des Atommülls per Bahn über Bremen und Hamburg weiter bis Brunsbüttel. Dort muss eine Umladung auf Straßentransporter für das letzte Teilstück nach Brokdorf erfolgen.
weitere Infos: http://castor-stoppen.de/brokdorf
die mögliche Transportroute: https://castor-stoppen.de/brokdorf/#route
Ziel der „Rücktransporte“ aus der Wiederaufarbeitung von verbrauchten Brennelementen aus dem Betrieb der deutschen AKW war ursprünglich Gorleben, bis sich im Rahmen des Atomausstiegs auf eine Umverteilung auf die Zwischenlagerhallen an den deutschen Meilern geeinigt werden konnte. Anlass für Proteste gegen diese Transporte ist, dass die Behälter für eine unbestimmte Zeit in unsicheren Zwischenlagerhalle geparkt werden. Ein Endlager für den Atommüll gibt es nicht. Mit Atommülltransporten wird das Problem nur von einem Ort zum anderen verlagert, aber nicht gelöst.
Die Zwischenlagerhallen, in denen die Behälter dann geparkt werden, sind das nächste Sicherheitsproblem. Einst für 40 Jahre Betrieb gebaut und genehmigt endet dieser Zeitraum in Gorleben schon 2034. Die staatliche Betreiberbehörde BGZ will eine Verlängerung beantragen, möglicherweise geht es um Zeiträume bis 2140. Schon ganz am Anfang dieses Verfahrens wird deutlich, dass das Gefahrenpotential systematisch kleingeredet, neue Bedrohungslagen ignoriert und Transparenz sowie Öffentlichkeitsbeteiligung vernachlässigt werden.
40 Jahre Tschernobyl – Kundgebung in Brokdorf
26 April 2026 | Allgemein, brokdorf
Am 40. Jahrestags des Beginns der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl versammelten sich rund 80 Teilnehmende einer Kundgebung am Atomkraftwerk Brokdorf. Bei sonnigem Frühlingswetter lauschten sie den Redebeiträgen über die schweren Folgen von Atomunfällen und betonten, dass der Ausstieg aus der Atomkraftnutzung der einzig richtige Weg war und ist. Auch über den anstehenden Transport der 7 CASTOR-Behälter aus Sellafield wurde berichtet und über den voraussichtlichen Zeitpunkt spekuliert. Noch gibt es keine sichtbaren Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Transport. Das kann sich aber täglich ändern, da die Transportgenehmigung erteilt wurde und die Behälter in Sellafield beladen bereit stehen.
23.00 Uhr – Castor No.2 gestartet
21 April 2026 | ahaus, Allgemein
Der zweite Castortransport beginnt: Um kurz nach 23.00 Uhr ist der erste Polizei-Konvoi vom Gelände des Forschungszentrums Jülich gestartet. Die Route des Atommüll-Tiefladers führt über 170km Autobahnen bis ins Zwischenlager Ahaus.
Morgen Castor-Transport & Protest Tag X1: „Sicherheitskonzept bereits vorab gescheitert“ / „Reul muss Castor absagen“
23 März 2026 | Allgemein
Proteste gegen Castor-Transporte Jülich-Ahaus Tag X1:
– 18 Uhr: Dauer-Kundgebung vor Forschungszentrum Jülich
– 18 Uhr: Demo in Ahaus vom Bahnhof zum Rathaus
– ab 20 Uhr: Nächtliche Dauer-Mahnwache vor Zwischenlager Ahaus
(mehr …)
Pressemitteilung: Transportgenehmigung für CASTOR nach Brokdorf erteilt
23 März 2026 | Allgemein, brokdorf
Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), die im Auftrag der Kraftwerksbetreiber Atomtransporte durchführt, hat am Freitag bekannt gegeben, dass der Transport von 7 CASTOR-Behältern des Typs HAW28M aus dem britischen Sellafield in die CASTOR-Halle am AKW Brokdorf aktuell durch das zuständige Bundesamt (BASE) genehmigt wurde. Die Transportgenehmigung gelte bis Ende des Jahres, ein genauer Zeitraum sowie die Transportstrecke unterlägen jedoch der Geheimhaltung. (mehr …)
Aktionen entlang der Transportstrecken
21 März 2026 | ahaus, Allgemein, brokdorf
Kleine Proteste gab es heute anlässlich eines Aktionstages an einigen Orten entlang der möglichen Castor-Strecken von Jülich nach Ahaus und in Hamburg, wo ein Atommüll-Zug zum AKW Brokdorf fahren könnte. Hintergrund ist, öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Jeder Atommüll-Transport birgt das Risiko schwerer Unfälle oder Anschläge. Die Behälter rollen in Zwischenlagerhallen, wo sie langfristig nicht bleiben können.
„Wir haben uns am letzten Samstag schon einmal warm gemacht mit einem dezentralen Aktionstag. Vielen Dank, dass ihr so aktiv und kreativ wart!“
Der erste Transport Jülich – Ahaus über die Autobahnen von NRW soll kommende Woche Dienstag Abend starten.
Für uns und euch bleibt klar: Bis zu einer verantwortbaren Lösung für die langfristige Lagerung der hochradioaktiven Abfälle muss das Hin-und Herschieben von Atommüll unterbleiben! Keine Castor-Transporte, weder im Norden noch im Westen!
Castortransport nach Brokdorf genehmigt
20 März 2026 | Allgemein, brokdorf
Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat nun die erforderliche Transportgenehmigung gemäß § 4 AtG für den Rücktransport von Atommüll aus der britischen Plutoniumfabrik Sellafield ins norddeutsche Atomkraftwerk Brokdorf erteilt. Diese „Rückführung“ soll „im Laufe des Jahres 2026“ stattfinden, heißt es von der GNS Gesellschaft für Nuklear‑Service mbH, die im Auftrag der deutschen AKW-Betreiber den „Rücktransport“ durchführt. Zur Anladung der sieben Castor-Behälter soll ein „deutscher Seehafen“ genutzt werden. Die Transportgenehmigung ist bis Jahresende gültig. Aus Sicherheitsgründen werden weder der Transporttermin noch die genaue Transportstrecke vorab bekanntgegeben.
Aktuell gehen wir davon aus, dass die Behälter wieder in Nordenham umgeschlagen werden, dann per Eisenbahn bis zum Gelände des AKW Brunsbüttel rollen. Von dort findet ein Straßentransport bis nach Brokdorf statt. – die mögliche Transportroute hier

21.03.2026 – Dezentraler Aktionstag zu den Castor-Transporte Sellafield-Brokdorf
16 März 2026 | Allgemein, brokdorf
Wir wissen nicht, wann die Castoren dieses Frühjahr rollen, aber wir sind bereit! Kommt gern zu unserer Mahnwache in Hamburg um euch zu informieren und euren Protest gegen die gefährliche Atommüll-Verschiebung zu zeigen.
Treffpunkt ist am 21.03.2026 um 12 Uhr am S-Bahnhof Barmbek /Piazetta Ralph Giordano

Castor-Alarm Gelb: BGZ macht nächste Woche Infoveranstaltung
12 März 2026 | ahaus, Allgemein
BGZ macht nächste Woche Infoveranstaltung – danach kann der Castor SOFORT rollen!
Es wird nun bitterernst: Die für Ahaus zuständige Atommüll-Tochter des Bundesumweltministeriums, die BGZ, hat für nächste Woche in Ahaus die Infoveranstaltung angekündigt, die unmittelbar vor dem 1. Castor stattfinden soll.
19.03.2026, 19 Uhr – Ratssaal im Rathaus der Stadt Ahaus (auch als Livestreaming)
Am Transporttag – Tag X1 – gibt es wie vereinbart zwei feste Protesttermine, zeitgleich um 18 Uhr in Jülich und Ahaus:
Jülich, 18 Uhr: Kundgebung vor dem Forschungszentrum
Ahaus, 18 Uhr: Demo ab Bahnhof zum Rathaus
Ab jetzt beginnt die heiße Phase – zum ersten Mal seit 21 Jahren wieder hochradioaktiver Atommüll nach Ahaus – und noch immer keinen Plan, was damit eigentlich passieren soll – was für ein gefährlicher Stumpfsinn! Nur eins ist sicher: Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn – diese Castor-Transporte nach Ahaus sind eine Reise ohne Ziel!

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Stichwort: "CastorStoppen"












