ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
17ter Castor erreicht Ahaus
0.30 Uhr – Hubschrauber „HUMMEL 4“ erreicht Zwischenlager Ahaus.
0.35 Uhr – der Vorkonvoi passiert eine kleine Protest-Mahnwache an der Kreuzung Schöppinger Str/Schumacherring.
0.45 Uhr – Atommüll-Transport passiert Kreuzung Schöppinger Str/Schumacherring.
Der 17te von 152 Behältern hat gegen 0.50 Uhr über Ahaus-Legden kommend sein nächstes Interimsziel Richtung Endlager erreicht: das Zwischenlager Ahaus. In der Halle, die nicht ausreichend gegen Bedrohungslagen von außen gesichert ist, kann der Müll nicht bleiben. In einigen Jahren werden erneut Transporte nötig sein. Eine Verschiebung des Atommülls von einem Ort zum nächsten ist keine Entsorgung!
Schon heute Abend (Mittwoch, 16.9.) soll Behälter No. 18 auf die Reise von Jülich nach Ahaus gehen, die Vorbereitungen in Jülich sollen dafür bereits laufen.
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Stichwort: "CastorStoppen"
